Freitag, 5. Juni 2015

Geh aus mein Herz...


...und suche Freud. So heißt es in dem bekannten geistlichen Sommerlied von Paul Gebhardt (1607-1676). 



Momentan fällt es ja wirklich nicht schwer, die Freude in und an der Natur zu finden. 




Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.



Nicht nur der Diptam (Dictamnus albus) hat sich schöner als Salomonis Seide angezogen.
Auch kleine Blüten wie der blaue Lein (Linum) zeigen sich in voller Pracht.



Bei meinem gestrigen Feiertagsmorgengartenrundgang ging mir dieses Lied durch den Sinn und dabei sind diese Feiertagsmorgenfotos entstanden.



Man sollte nicht glauben, dass das die Blüte einer so alltäglichen Pflanze wie dem Schnittlauch ist.



Salbei (Salvia).



Steppensalbei (Salvia nemorosa)



Ich war natürlich nicht alleine unterwegs. Überall summte und brummte es.



Ein besonders langer Käfer macht es sich hier auf der Blüte der Mariendistel (Silybum Marianum) bequem...



...wahrend der andere hier über die Blüte der Engelwurz (Angelica) kabbelt. Ob sich die beiden wohl finden?



Kein Osterluzeifalter (den könnt Ihr hier klick sehen) sitzt hier auf den Blüten des Osterluzei (Aristolochia clematitis) aber dieser kleine Kerl ist doch auch ganz nett.



Das ist keine Orchidee sondern ein Wald-Ziest (Stachys sylvatica) der auch bei uns in den Wäldern an zu treffen ist.



Auch das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) das hier so feurig daherkommt wächst in der freien Natur.



Die Erdkastanie (Bunium bulbocastanum) und die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) haben sich für einen blauweißen Auftritt zusammengetan.



Die Blüte der Cardy (Cynara cardunculus) ist noch ein wenig vorsichtig und zeigt sich noch nicht in voller Schönheit.



Dafür hat die Violette Königskerze (Verbascum phoeniceum) die Blüten ganz geöffnet.



Erste Sonnenstrahlen bringen das Italienische Leinkraut (Linaria),



die Roten Lichtnelke (Silene dioica),



das Traubenkropf Leimkraut (Silene)



und den Färber-Wau (Reseda luteola) zum leuchten.




Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.


Mit diesem Vers möchte ich mich für heute verabschieden und allen meinen Lesern ein schönes Wochenende mit viel Freude an der Natur wünschen.





Kommentare:

  1. Liebe MaarieSophie,
    ich bin dir gern gefolgt und habe sogar wieder einige Blüten kennengelernt.
    Das Lied singe ich heute noch sehr gern.
    Einen guten Start ins bevorstehende Wochenende wünscht dir
    Irmi

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  2. Ich mag das Lied sehr! Dsnke für die Bilder dazu.....
    Herzlichst
    yase

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  3. Liebe Marie Sophie, was für ein herrlicher Spruch am Schluss nach all den Blumen die bei dir wachsen kann ich nur mit trällern mit der Pracht der Natur die wächst und gedeiht bei dir!
    Schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  4. Liebe Marie Sophie, Deine Bilder sind sehr schön und ganz besonders. Da findet man die Freude gleich drauf!
    glg zu Dir,
    Susanne

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  5. Das sind ja wunderschöne Motive und Fotos!

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  6. Im Moment gibt die Natur wirklich viel her. Ich mag diese Jahreszeit auch sehr gerne.

    lg kathrin

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