Sonntag, 30. März 2014

Frühmorgens in der Wacholderheide


Die Sonne ist aufgegangen und ein Flugzeug ist auch schon unterwegs.


Ein kleiner Schwarzdorn, Schlehe (Prunus spinosa) steht mit seiner Blütenpracht in der Sonne während dahinter noch der Frühnebel liegt.


Darunter wachsen Schlüsselblumen (Primula veris). Himmelschlüssel ist doch noch ein schönerer Name für diese Frühjahrsblume. 


Beeindruckend war der Kontrast zwischen Sonne und Schatten.



Das Morgenlicht zauberte ganz besondere Stimmungen.




Ein letzter Blick zur Wacholderheide auf dem Heimweg.

Dieses strahlende Gelb begrüßte mich dann zuhause.


Damit wünsche ich allen meinen Lesern eine gute Woche.


Freitag, 21. März 2014

Spargelspitze mit Kalender


Pünktlich zum Frühlingsanfang streckte dieses feine Gemüse seinen saftigen Kopf aus der Erde. Es ist der erste und bisher einzige Grünspargel der zu sehen ist. Da darf man gespannt sein wie die Ernte weitergeht. Im letzten Jahr sind ja einige Spitzen erfroren.

Es kam also etwas aus der Erde heraus und dafür habe ich hier in diesem Beet auch wieder etwas im Boden verbuddelt.


Von Cordula http://carpediem-living.blogspot.de/ habe ich diese tollen Knollen bekommen.


Sie ist eine richtige Expertin für Oca (Oxalis tuberosa) und vermehrt diese mit Hingabe. Für mich ist dieses Südamerikanische Gemüse neu und passt so richtig gut zu der Vielfalt im Gartenreich. Mal sehen was der Herbst so mit sich bringt.

Noch etwas kam aus der Erde im Spargelbeet. Dieser Pflücksalat und die Rote Gartenmelde (Atriplex hortensis var.rubra) haben sich selbst ausgesät. Das gefällt mir recht gut, es erspart der Gärtnerin die Arbeit.


Dafür habe ich gefühlte Ewigkeiten an diesen "Kunstwerken" herumgemurxt.


Ich hatte etwas Ähnliches gesehen und dachte, dass das nicht so schwer sein könnte. Da ich aber nur zwei Hände habe aber mindestens fünf gebraucht hätte war das nicht so sehr entspannend. Verwendet habe ich Weihnachtskugeln (vom Nachweihnachtsresteverkauf), Weidenruten, rote Hartriegelstängel und dicke Haseläste. Insgesamt habe ich vier davon gemacht. Zwei markieren den Anfang des Schlangenweges durch das bunte Beet und zwei das Ende.

Diese kleinen Hyazinthenblüten kommen gerade aus Zwiebeln, die ich im letzten Jahr für das Haus vorgetrieben und anschließend in den Garten gesetzt hatte. 


Die Blüten sind etwas kleiner aber doch auch sehr schön. Auf diesem Bild sieht man gut, dass es momentan bei uns sehr trocken ist. Die Wasserfässer sind alle aufgestellt und ich hoffe, dass sie bald gefüllt werden. Es ist ja Regenwetter vorhergesagt. Bei uns ist es aber noch nicht eingetroffen. Nur schade, dass es garade am Wochenende kommt.

Wie ihr sicher schon wisst, habe ich eine Vorliebe für Sonnenuhren. Im Kurpark in Bad Mergentheim habe ich eine mit Gebrauchsanweisung gefunden.


Das ist die Datumsplatte...


... und das das Zifferblatt.


Nun, genau hat die Uhrzeit nicht gestimmt aber mit ein wenig Verbiegen ging es schon in die richtige Richtung.


Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende mit viel Freude auch wenn das Wetter voraussichtlich nicht so frühlingshaft wird.


Samstag, 15. März 2014

Wer hat das wohl angerichtet???


Wer zertrümmert denn hier Tontöpfe? Dieser Topf ist noch von der Winterdeko klick übrig geblieben. Zuerst hatte ich Nachbars Kater in Verdacht. Als dann am folgenden Tag das nächste Opfer zu beklagen war, überführte ich den wahren Schuldigen.


Der gesuchte Topf-Massenkiller kam nicht von außen sondern die sich öffnenden Fichtenzapfen entwickelten eine derartige Sprengkraft dass die Keramik keine Chance hatte. Blitzartig leerte ich dann die restlichen Töpfe und konnte so weiteres Unheil verhindern.

Aber auch der Rhabarber legt momentan enorme Sprengkraft an den Tag.


Weniger spektakulär aber auch von großer Schönheit vollzieht sich gerade die Entfaltung der Osterglocken und der Forsythien.




Noch wenig bunt präsentiert sich zur Zeit noch der Hofgarten vor der Orangerie der Residenz in Ansbach.


Da steht das Denkmal für den mysteriösen Findling Kaspar Hauser der hier sein Leben lassen musste.



Die Inschrift lautet übersetzt: "Hier wurde ein Unbekannter von einem Unbekannten getötet".


Richtig romantisch aber leider baufällig ist der klassizistische Pavillon.




Sonntag, 9. März 2014

Mein Beitrag zur Fastenzeit


Da nun im Garten wieder überall gesundes Grün spießt habe ich mir vorgenommen während der nächsten Wochen daraus immer wieder einen Salat zuzubereiten. 


Winterportulak (Claytonia perfoliata) haben anscheinend schon die kalifornischen Minenarbeiter während des Goldrauschs verzehrt. 


Er wächst in Massen in meinem Garten und sät sich immer wieder selbst aus.


Löwenzahn (Taraxacum) kennt ja jeder.


Feldsalat (Valerianella) hat sich auch selbst ausgesät und kann im Garten verstreut überall geerntet werden.


Giersch (Aegopodium podagraria) ist ja ein absolutes "Lieblingskraut" jedes Gärtners. Was davon aufgegessen ist, macht schon anderen Pflanzen den Lebensraum nicht streitig.


Vogelmiere (Stellaria media) soll ja sehr viel Vitamin C enthalten.


Die ersten Blätter vom Bärlauch (Allium ursinum) konnte ich heute ernten.


Die Brennnessel (Urtica) habe ich nicht roh verwendet sondern mit kochendem Wasser übergossen, dieses als Brennnesseltee getrunken und die gebrühten Blätter dann zu den anderen geben.

Angerichtet habe ich das Ganze dann mit Salz und Pfeffer, Apfelessig und Olivenöl.


Das Hornveilchen habe ich nicht aufgegessen. Es streckt weiterhin seine kleine Blüte in die Frühlingssonne.

So war die Abendstimmung als ich die Fotos der Pflanzen gemacht habe.


Damit wünsche ich Euch allen eine gute Woche und dass Ihr die sonnigen Frühlingstage genießen könnt.


Dienstag, 4. März 2014

Himmel im Quadrat


So habe ich gestern den Himmel gesehen. Zuerst musst ich ihn aber freischneiden.


Der Weidenbogen hatte nämlich einen Schnitt nötig und wurde neu angebunden.

Die Zweige habe ich dann gleich in den Kranz, der in der Adventszeit das Zimmer schmückte, geflochten.


Da dies dann doch zu farblos aussah habe ich noch einige Ästchen von Nachbars Bodendecker, der immer recht zuverlässig zu mir herüberwächst, abgeschnitten und verflochten.




Hier dekoriert der Kranz die Kettensägenkunst und gleich daneben dekorieren viele Schneeglöckchen die Biberzahnkunst.


Im Gewächshaus sieht es momentan so aus.


Da stehen die Schalen mit den Blumenzwiebeln die ich im Dezember (als das Gartencenter die Reste zu Sonderpreisen verkauft hat) hier eingesetzt hatte.


Die Hyazinthen werden einzeln ins Haus genommen wo sie dann mit ihrer schönen Blüte und ihrem Duft erfreuen.


Zusammen mit dem Kränzchen bringt das den Frühling ins Wohnzimmer.


So und nun seht was aus dem blau-weißen Himmel vom Nachmittag am Abend geworden ist.


Diese Bilder zeigen mal wieder, dass die Natur doch die größte Künstlerin ist. Ich habe nur auf das Knöpfchen gedrückt.