Donnerstag, 27. Februar 2014

Guggenmusiker sind einfach fotogen


Wer steckt denn wohl hinter dieser Maske? Ja, ein Guggenmusiker oder eine Guggenmusikerin. Die/der schaut aber nicht durch dieses Auge sondern eher durch die Nasenlöcher.


Im großen Mund steckt die Trompete.


Das ist ja alles gar nicht so einfach - eine richtig sportliche Leistung in dieser Montur dann auch noch auf die Bühne zu klettern.


Diese Bühne steht in Schwäbisch Gmünd wo in diesem Jahr das 31. Guggenmusikertreffen stattgefunden hat. Im Hintergrund ist der Prediger, so wird das ehemalige Dominikanerkloster bezeichnet, zu sehen. 


Nicht alle Kapellen tragen Masken. Das Erscheinungsbild ist mal lustig, mal traditionell oder auch gruselig.


Die Gastgeber, die Gmendr Gassafetza, haben sich als bunte Fantasietiere verkleidet.


Ist er nicht schön?


Der ist besonders gruselig.


Der ist wieder eher lustig.


Und die einfach süß.


Die zweite Bühne ist auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, einem Bauwerk aus der Barockzeit. Davor steht der Narrenbaum in den Stadtfarben und das Einhorn, das Wappentier der Stadt, baumelt, zusammen mit anderen Symbolen, in der Luft.


Die Guggenmusik ist Bestandteil der schwäbisch-alemannischen Fasnacht. Eine auf ganz eigene Art "schräg" gespielte Blasmusik ist zu hören, fetzig und laut. Acht der Kapellen, die in diesem Jahr teilgenommen haben, stammen aus der Schweiz, eine aus Österreich, eine aus Liechtenstein und zehn aus Süddeutschland. 
An dieser Stelle, möchte ich meine Leser aus Norddeutschland und dem Ausland grüßen, die dieses Spektakel so nicht kennen. Besondere Grüße möchte ich auch in die USA senden, wo laut Statistik, mein Blog recht häufig gelesen wird. Deshalb hier noch einige Bilder von schönen, alten Bauwerken, die Schwäbisch Gmünd ja auch zu bieten hat.

Wer hat schon so eine schöne Apotheke?


Hier läuft eine Kapelle mit lautem Schall am gotischen Heilig-Kreuz-Münster vorbei.


Der hier, jedenfalls schläft selig am Fenster der romanischen Johanniskirche.


Diese Kirche wird momentan renoviert. Eine gute Idee ist doch der Bauvorhang aus CDs. Im Vordergrund ist die Madonna zu sehen, die den Brunnen auf dem Marktplatz ziert. 


Wer jetzt noch nicht genug Guggenmusiker gesehen hat, der kann hier klick schauen was 2012 los war.

Samstag, 22. Februar 2014

Freiheit für die Vielfalt


Am Samstag 15.2.14, fand in Iphofen klick das Saatgut-Festival statt. Veranstaltet wurde es von der Saatgutarche open house klick. Auf dieser Homepage kann man die verschiedenen Programmpunkte, Vorträge und die Namen der Aussteller und Anbieter sehen. Angeboten wurde, samenfestes Saatgut von Gemüse, Kräutern und Blumen, verschiedene Sorten Saatkartoffeln, Apfelsorten, Quitten, um nur Einiges zu nennen. Samenfestes Saatgut kann im Gegensatz zu Hybridsaatgut in der nächsten Saison wieder ausgesät werden. Das Festival war sehr gut besucht. Daran kann man erkennen, dass das ein Anliegen in der Bevölkerung ist.
Ein besonders wichtiges Thema war die neue Saatgutverordnung  und die Freiheit für die Vielfalt.
Hier gibt es ein Video darüber zu sehen Video .

Homepage Freiheit für die Vielfalt klick .

Montag, 17. Februar 2014

Paprikawinzlinge


Ja, winzig sind sie, die Sämlinge von Paprika, Peperoni und Chili, die ich am Lichtmesstag im Zimmergewächshaus ausgesät hatte. 


Inzwischen habe ich sie in in diese Zehnerpackschalen, in denen oft Blumenpflanzen angeboten werden, gesetzt.


Sie stehen nun vor der Balkontüre und genießen die Sonne, die uns heute, nach einem trüben, regnerischen Wochenende, wieder erfreut hat.
Den Balkon kann ich nun für eine Weile nicht mehr betreten - aber wer will denn schon im Februar auf den Balkon?
Da gehe ich doch lieber gleich in den Garten. Das habe ich heute getan und kann auch mal einige bunte Bildchen zeigen. Nicht so üppig wie in anderen Blogs aus Gärten mit milderem Klima aber auch bei uns tut sich jetzt etwas.


Die Hasel blüht ja immer sehr früh.


Helleborus habe ich Euch zwar schon gezeigt - aber von dieser Schönheit kann ich nie genug bekommen.


Ähnlich schön finde ich auch deren "wilde Verwandte" die Nieswurz.


Krokusse gehören einfach zum Frühling.


Diese Winterlinggesellschaft fühlt sich unter der Hecke wohl.


Märzenbecher dürfen natürlich auch nicht fehlen.


Überall läuten Schneeglöckchen vor sich hin.


Etwas Besonderes ist dieser Frühlingsenzian und...


..nur wer ganz genau schaut, kann dessen einzige, winzige Blüte im Steingarten entdecken.


Mit dem Foto von dem kleinen Hornveilchen, das den Winter in einem Topf auf der Eingangstreppe überstanden hat möchte ich diesen Post beschließen und Euch allen eine gute Woche wünschen.

Sonntag, 9. Februar 2014

Topinambur - jetzt kann man ernten


Das Foto dieser reifüberzogenen Blüte ist aus meinem Archiv. Die/der Topinambur (Helianthus tuberosus) blüht spät im Herbst. Sie ist eine Kurztagspflanze, d.h. die Blüten erscheinen erst wenn eine bestimmte Tageslänge unterschritten ist. Sie ist mit der Sonnenblume verwandt was man ja erkennen kann. Allerdings erreicht die Größe der Blüte nur wenige Zentimeter. Dafür ist der Stängel umso länger.
Die Pflanze stirbt im Winter oberirdisch ab. Das seht dann so aus.


Nun, das ist nicht gerade sehr dekorativ aber was man da ausgraben kann ist umso besser.


Das sieht doch schon ganz gut aus.
Man kann sich doch jetzt eher vorstellen, dass man diese Gebilde essen kann.


Sie wird roh oder gekocht gegessen, Fructose wird aus hier hergestellt und auch ein Verdauungsschnaps wird aus ihr gebrannt. Außerdem wird sie als Futterpflanze für Tiere genutzt. 
Aus den Knollen wachsen im Frühling wieder neue Pflanzen und sie startet damit den Versuch, den Garten für sich einzunehmen. Als Neophyt (Heimat Nord- und Mittelamerika) hat sie eine große Wuchskraft. Schon kleine Stückchen der Knolle reichen um neu auszutreiben.

Ich esse sie gerne roh, zusammen mit Feldsalat, der ja momentan auch geerntet werden kann.




Weil diese Knollen zwar toll sind aber halt nicht so sehr fotogen, zeige ich Euch nun noch Bilder von der Amaryllis Kolibri, die ich der kranken Nachbarin mit besten Wünschen zur Genesung gebracht habe.


Das Wochenende neigt sich ja schon wieder dem Ende zu. Morgen ist Montag und ich wünsche Euch allen eine gute Woche.