Donnerstag, 30. Januar 2014

Grüne Blattrosette im Januargarten


Weiß-grün ist sie marmoriert, ein wenig stachelig zwar aber bei näherer Betrachtung doch ganz hübsch.
Wer errät was hier wächst?


Diese Blätter gehören der Mariendistel (Sylibum marianum). 
Nach der Legende sollen die weißen Flecken daher kommen, dass Marie das Jesuskind neben einer Distel stillte. Einige Tropfen der Muttermilch fielen auf die Blätter der Distel. Diese nahmen die Maserung der herunterlaufenden Milch an.


Wo es momentan so (sieh oben) aussieht, sah es im Juni 2013 so (siehe unten) aus.


Die Heilpflanze (für die Leber) kann bis zu zwei Meter hoch werden.


Verwendet werden die Samen.


Die Blüte wird sehr von Schmetterlingen und anderen Insekten geliebt.




So, nun aber zurück zum Winter.


So sah der Sonnenaufgang am Dienstag bei uns aus 

und so der Sonnenuntergang.



Donnerstag, 23. Januar 2014

Amaranth und Kirschkerne


Vor Jahren kaufte ich auf einem Markt eine Tüte Amaranth. Da ich nicht so recht wusste wie ich den zubereiten sollte, wanderte sie immer weiter nach hinten im Vorratsregal. Als nun das Haltbarkeitsdatum abgelaufen war, beschloss ich den Amaranth als Füllung für ein Wärmekissen zu nutzen. Es sollte aber kein einfaches Kissen sein sondern schon ein komfortables mit vier Kammern.


Ein Baumwollstoff, der auf einer Seite gerauht ist (Flanell) eignet sich gut für das Kissen. Als ich bemerkte, dass meine Tüte Amaranth für die Füllung der vier Kammern nicht ausreicht, nahm ich noch Kirschkerne, die ich zu diesem Zweck schon gesammelt hatte, dazu. Entstanden ist nun ein ganz feiner "Schal", den man im Herd, auf der Heizung oder in der Mikrowelle aufheizen kann und der diese wunderbare Wärme dann dem verspannten Nacken langsam abgibt. 


Durch die Mischung von sehr feinem Material (Amaranth) und den groben Kirschkernen sind zwei Vorteile vereint. Die Wärme wird lange gespeichert und das Kissen legt sich dicht an. 


Hier ein Foto von einem Amaranth mit Reifüberzug. Der Amaranth ist eine hübsche Pflanze. Er ist auch unter dem Namen Fuchsschwanz bekannt und wird oft als Zierpflanze angebaut. In den großen Rispen stecken viele kleine Samenkörner die wie Getreide verwendet werden können.




Da ich, wir Ihr bestimmt schon bemerkt habt, an keiner Sonnenuhr vorbeigehen kann ohne sie zu fotografieren, möchte ich Euch nun dieses schöne Stück zeigen, das ich an einer Hauswand in Dinkelsbühl entdeckt habe.





Samstag, 18. Januar 2014

Bohnen der Ernte 2013 im Porträt


Dann sortieren wir mal diese bunte Masse.

Zuerst die Stangenbohnen.


Die Monstanzbohnen hatte ich 2012 schon angebaut. Sie bestechen mit ihrer Schönheit. Mit etwas Fantasie kann man auf ihnen die Zeichnung einer Monstranz oder eines Engels erkennen.


Auch die Amish Gnuddel Bean ist nicht neu in meinem Garten. Sie ist robust im Anbau und hat einen guten Geschmack.


Cranberry Flieder hat eine richtig schöne violette Zeichnung.


Farbverläufe, wie wenn ein Künstler mit Aquarellfarben am Werk gewesen wäre, hat die Coco Bicolour.


Eine besonders schöne Zeichnung hat die Inca Pea Bean, die ich 2013 das erste Mal angebaut habe.

Nun folgen die Buschbohnen. Alle waren im letzten Jahr neu in meinem Garten. 


Pechschwarz ist, wie der Name schon sagt, die Black Pensil Pot.


Die Wachtelbohne erinnert mit ihrer Zeichnung an Wachteleier.


Die Bohne Stop ist rot wie ein Stoppschild.


Sequoia hat blaue Schoten, die fadenlos und sehr schmackhaft sind. Sie werden frisch verwendet.


Early Warwick, hat eine weinrote Farbe mit schöner Zeichnung.


Appaloosa erinnert an die Pferderasse.


Die Ungarische Reisbohne hat sehr dünne Schoten mit vielen kleinen Früchten.


Die Bamberger Blaue ist eine alte Fränkische Bohnensorte.



Dieses Foto startet hier "außer Konkurrenz". Es zeigt die Kerne meiner beiden Buschbohnen, der Lilia Tilla (beige) und Neckargold (weiß) die schon seit Jahren zusammen am Bohnenbogen wachsen und deren Schoten frisch verwendet werden.


Das sieht dann so aus.





So, wer bis hier durchgehalten haben und "alte" (letztjährige) Bohnenkerne angesehen hat, bekommt nun auch noch einige neue Gartenbilder zu Gesdicht.


Viele Blüten gibt es in meinem Garten noch nicht. Aber in diesem Jahr sind die Knospen der Lenzrosen auch hier etwas früher erschienen.


Es wächst in meinem Garten eine reinweiße Sorte und eine Art mit rosa Spitzen.

Außerdem erscheinen an vielen Stellen die wilden Verwandten, die Nieswurz (Helloborus foetidus), die bei uns auch in lichten Wäldern zu finden sind. 

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Freitag, 10. Januar 2014

Eine Bohne kommt selten allein


In meinem Gartenreich gab es heute einen ganzen Regenbogen aus verschiedenen Bohnen.


Endlich habe ich es geschafft die Bohnenernte 2013 (einen Teil davon) zu fotografieren. Ich wollte diese lebenden Edelsteine standesgemäß präsentieren und das geht halt mal nicht so nebenher.


Die Stangenbohnensorten  Amish Gnuddel, Cranberry Flieder, Coco Bicolo und Monstranzbohne hatte ich schon 2012 angebaut klick. Neu kam die Inca Pea Bean dazu.

Da der Platz an den Klettergerüsten knapp ist, habe ich 2013 zusätzlich auf Buschbohnen gesetzt. Dabei habe ich mich auch vom Aussehen und einer möglichst bunten Vielfalt leiten lassen. Angebaut wurden: 
Black Pencil Pod, Appaloosa, Sequoia, Wachtelbohne, Stop, Ungarische Reisbohne, Bamberger Blaue und Early Warwick.


In diesem Post gibt es erst einmal nur Gruppenfotos. Einzeln werde ich sie später vorstellen. Für Bohnenliebhaber ist es vielleicht spannend ob sie die einzelnen Sorten erkennen oder erraten können.



Eigentlich sind sie ja fast zu schade zum Aufessen. Da ich aber schon wissen will, wie sie geschmacklich sind, werden sie teilweise doch in den Kochtopf kommen.


Dann werde ich auch entscheiden, welche Sorten in diesem Sommer wieder angebaut werden.


Mit diesem Morgenrotfoto möchte ich nun allen meinen Lesern ein schönes Wochenende wünschen.