Dienstag, 26. November 2013

Ein Kranz, zwei "Muttersterne" und viele Hesselbergeindrücke


Das ist er, der Hesselberg (689,4 m ü. NN, höchste Erhebung Mittelfrankens) im Sonnenschein. Kalt war es trotzdem aber nach den trüben Tagen endlich mal wieder Licht und weite Sicht, was will Mensch mehr.


Das sieht doch fast aus wie wenn der Weg direkt in den Himmel führen würde. 


Aber nach der Kuppe geht es weiter. Geradeaus im Hintergrund ist der Bergrücken Hahnenkamm zu sehen hinter dem dann das bekannte Altmühltal liegt.


Wenn man so über das flache Land schaut ist das fast wie fliegen.


Hier kann man noch etwas von der Herbstfärbung sehen ...


...während die Linden der Allee, die an der Südostecke des Berges hinunterführt, schon ganz kahl sind.


Da das Laub gefroren ist, raschelt es bei jedem Schritt besonders schön.


Auf der Nordseite ist es sehr schattig da die Sonne momentan schon tief im Süden steht... 


und dann der Berg einfach im Weg ist. Dafür ist es Richtung Osten wo sich der Altmühlsee und die Brombachseen befinden wieder richtig sonnig.


Dieser zur Hälfte beleuchtete Baum hat es mir besonders angetan.


Ein Licht, das aus dem Schatten ragt.


Ähnlich auch bei diesem Feldahornblatt. Ein Lichtstrahl kommt durch die Bäume und trifft genau das Blatt.


Der Boden ist gefroren, so bleiben auch auf befahrenen Waldwegen die Schuhe sauber.


Nach dem steilen Aufstieg dann oben wieder volle Sonne. Allerdings lud die Bank nicht zum Rasten ein. auch da hatte sich der Frost schon breitgemacht.


Ein Blick Richtung Westen.


Auch ein Gipfelkreuz gibt es hier.




Wer bis hierhin durchgehalten hat bekommt jetzt noch den Adventskranz zu sehen den ich gebunden habe. Er ist nicht für mich, bei mir gibt es erst Adventsdeko wenn der Advent wirklich da ist.


Ihn bekommt eine Freundin bei der ich eingeladen bin. Für deren Mutter und die Mutter einer anderen Freundin sind die "Muttersterne" als Mitbringsel entstanden.


Nun wünsche ich Euch noch eine gute Restwoche bis dann das erste Adventswochenende vor der Türe steht.




Donnerstag, 21. November 2013

Letztes Leuchten der Wacholderheide


Anfang der Woche gab es einen sonnigen Tag. Da bin ich schnell losgezogen um dieses letzte herbstliche Leuchten mit der Kamera einzufangen.


Einige wenige Blätter sind dem Feldahorn noch geblieben.


Die Strahlen der tief stehenden Sonne lassen sie in einem unvergleichlichem Goldton erscheinen.


Kurze Zeit später überwiegt schon die Dämmerung und die Blätter dieser Huteeiche sind nur noch wenig von dem Leuchten durchdrungen.


Die Sonne verabschiedet sich mit einen bunten Farbenspiel von diesem Tag.



Dies war das Mitbringsel dieses Abends. 


Die blauen Wacholderbeeren und die roten Hagebutten werden getrocknet. Während die Wacholderbeeren Verwendung im Sauerkraut usw. finden, ergeben die Hagebutten, zusammen mit anderen Zutaten (Fenchel, Anis, Ingwer, Zimt usw.), einen Wintertee. Sie werden dabei nicht mit dem Wasser übergossen sondern auf dem Holzherd eine Weile geköchelt. Das ergibt nicht nur einen feinen Tee sondern erfüllt das Haus auch mit einem wunderbaren Duft. Dieser Geruch nach warmer Gemütlichkeit ist mein Tipp für Euch, falls das bevorstehende Wochenende richtig novemberlich ausfällt und es draußen nebelig und kalt ist. 

Dienstag, 12. November 2013

Da ist einiges an Schärfe versammelt


Heute habe ich einen Teil der Ernte der Chili und Peperoni verarbeitet. Das war eine recht scharfe Angelegenheit.


So sahen sie vorher aus


und so als sie fein geschnitten waren. Eine Teil kam in die Gefriertruhe und der Rest wird getrocknet. Verwendung findet beides hauptsächlich als Würze in Soßen, Suppen usw.


Das Pesto aus Blättern der Kapuzinerkresse entstand kurz bevor der Frost zugeschlagen hat.



Dieser Sonnenuntergang wie aus purem Gold hat uns heute verwöhnt.



Freitag, 8. November 2013

Teufelsohrensalat und Gemüsemalve


Der Teufelsohrensalat (links auf dem Teller) ist eine alte, grüne Pflücksalatsorte mit roten Enden. Geerntet werden die äußeren Blätter.


Er schmeckt nicht nur sehr gut sondern ist auch noch dekorativ.


Die Gemüsemalve (Malva verticillata) auch Chinesische Gemüsemalve genannt, ist eine feine Zutat zu Salat oder Spinat (roh oder gedünstet).


Die Blüten sind ganz unscheinbar...


während die gesamte Pflanze nun wirklich nicht zu übersehen ist.



Sie ist bei uns nicht winterhart aber eine Frostnacht hat sie überstanden.



Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, lasst es Euch gut gehen.



Samstag, 2. November 2013

Der Frost hat zugeschlagen

Am Donnerstag hat es am Morgen so bei uns ausgesehen.


Glitzernde Landschaft im Sonnenlicht.


Gut, dass die letzten Früchte die noch so halbreif an den Pflanzen hingen, in Sicherheit in den Gläschen sind.


Was am Tag zuvor noch so ausgesehen hat,


sah jetzt so aus.



Was wohl aus diesen beiden geworden ist?



Die Blüte der Mexikanischen Sonnenblume (Thitonia) ein letztes Mal schön, mit Eiskristalldeko. Jetzt ist sie braun und matschig.



Der Amaranth mit weißem Pelzchen.



Ein Blütensternchen vom Borretsch (Borago).



Die Wegwarte (Chicorium).



Ja, jetzt hat sie uns wieder, die kalte Jahreszeit. Machen wir einfach das Beste daraus.
Das wünsche ich Euch für den morgigen Sonntag. Genießt die Gemütlichkeit.