Donnerstag, 19. September 2013

...und sie hat doch geblüht

Anfang des Jahres habe ich ein verschweißtes Päckchen beim Discounter gekauft. Darauf stand "Teichpflanzen-Set Seerose Weiß" zusammen mit einem Foto auf dem zwei schöne Blüten abgebildet waren. Nun, getraut habe ich der Sache ja nicht, habe es aber trotzdem ausprobiert und siehe da...


Ist sie nicht schön? Zwar nur eine Blüte aber doch wie auf der Packung versprochen. Da war ich freudig überrascht.


Mein Gartenteich ist eigentlich mehr als Sumpf konzipiert. In der Mitte ist eine tiefere Stelle in der nun diese Seerose wohnt.


Am Rand ist Platz für Sumpfbewohner wie Kalmus (Acorus calamus) oder Fettkraut (Pinguicula).


Die Pilze rechts im Vordergrund sind "Menschenkunst" und mit der Motorsäge gemacht. Die Pilze im Hintergrund rechts von der blauen Wassertonne sind "Biberkunst" und mit den Zähnen gemacht.



Dienstag, 10. September 2013

Bunte Tomatenfamilie

Die Tomatenernte hat ja dieses Jahr etwas später begonnen. Inzwischen sind aber schon sehr viele saftige Früchte auf dem Tisch gelandet und es wird Zeit darüber zu berichten.

Die bewährten Sorten, die ich 2012 schon angebaut habe sind:

Lila Traube
Sunset
Rote Dattel
Zebrino
Ochsenherz
Gelbe Birnchen
Süße Kugel
Wildtomate


Mehr zu diesen gibt es hier klick zu sehen.


Nun zu den Neulingen 2013





Mein Favorit ist die Tigerella. Sie ist eine stabile Tomate, rot mit gelben Streifen in mittlerer Größe. Die Pflanze ist gesund und trägt reich.




Old Ivory Egg, das alte Efenbeinei ist auch eine alte Sorte die ganz gut geworden ist. Sie ist mittelgroß, gelb und saftig. 




Polygon ist robust sowohl die Frucht als auch die Pflanze. Die Früchte sind schön gleichmäßig aber nicht sehr süß.





Black Brandywine, ist eine sehr große Fleischtomate und kommt mit interessantem rot-grün gestreiftem Gewand daher. Das Fleisch ist sehr saftig und süß. Leider platzen die Früchte oft auf und sind dann nicht sehr dekorativ. 



Die Berner Rose hat auch sehr reich getragen. Die Früchte haben eine schöne rosa Farbe. Sie sind weich und recht empfindlich.



Auch die Blaue Pflaume hat mir Freude gemacht. Diese mittelgroße, dunkle Tomate hat einen guten Geschmack und schöne Früchte.

Insgesamt war ich mit allen Sorten sehr zufrieden und habe jetzt das große Probleme welche im nächsten Jahr aussortiert werden da ja dann wie immer wieder neue Schätzchen dazukommen.

Damit im Gewächshaus auch Abwechslung herrscht, hat sich diese Sonnenblume einfach ohne mich zu fragen zu den Tomaten gesellt.




Freitag, 6. September 2013

Der Sonne entgegen

Im beginnenden Herbst genießen wir die Sonnentage besonders und wünschten wir könnten die wärmenden Strahlen in eine große Tüte packen um sie an grauen Tagen wieder frei zu lassen.


Gut, dass es die Kamera gibt. Damit kann man ein klein wenig von diesem faszinierenden Licht festhalten.

Die Sonnenblume (Helianthus) ist ja eine wahre Künstlerin in der Nutzung der Sonnenenergie. Weithin sichtbar strahlt sie dieses Feuer aus aber auch andere Blüten zeigen sich im Gegenlicht in einer eigenwilligen Schönheit.

Karde (Dipsacus)

Nachtkerze (Oenothera)

Rosa Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus)


Schmuckkörbchen in weiß und Mädchenauge (Coreopsis) im Hintergrund.

Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Wegen seinem "schönen" Namen hätte er auch in meinen letzten Post gepasst. 


 Artischocke (cynara cardunculus)


Mit dem Bild dieser sonnendurchfluteten Kanadischen Goldrute (Solidago canadensis) möchte ich meinen Lesern ein eben solches Wochenende wünschen und hoffen, dass die wunderschönen Herbsttage noch lange anhalten.


Sonntag, 1. September 2013

Von Drachenköpfen, Natternköpfen und Rattenschwänzen

Hört sich ja nicht gerade appetitlich an, was ich Euch da heute zumute.



Vom Rattenschwanzrettich (Raphanus sativus) auch Schlangenrettich, Schotenrettich oder Luftradies werden nicht die Knollen gegessen sondern die noch unreifen Schoten.


Na, die sehen doch ganz knackig aus und schmecken tun sie auch gut, wie Rettich eben nur ohne Würmer und anderes Getier. Da kann man den Vergleich mit dem Rattenschwanz schon mal hinnehmen.



So, und nun zu den Köpfen.


Da ist er also, der gefährlich schnaubende Drachenkopf (Dracocephalum moldavica). Diese Pflanze wird wegen ihrem intensiven, zitronigen Aroma auch als türkische Melisse bezeichnet. Sie wird unter anderem als Zutat für verdauungsfördernde Teemischungen verwendet.


Auch ein schönes Blau hat der Natternkopf (Echium). Er ist als Bienenweide sehr beliebt.


Nicht nur die Bienen auch die Hummeln mögen ihn.





Hier ist die ganze Pflanze. Da hängen schon eine Menge Köpfe dran.


Nach so viel Getier, schicke ich mit einem Bild von meiner Lieblingsrose eine feine Duftwolke zu Euch und wünsche allen meinen Lesern eine gute Woche.