Freitag, 23. August 2013

Grüße aus Rothenburg

Da sich laut der Statistik auch viele Menschen aus den USA und anderen fernen Ländern für meinen Blog interessieren möchte ich diesen Leserkreis einmal ganz besonders grüßen. Dafür habe ich das Thema Rothenburg ob der Tauber gewählt. Viele Amerikaner waren selbst schon dort oder kennen zumindest jemanden der in diesem Städtchen schon einmal war. 
Um in die Altstadt zu gelangen muss man durch eines der vielen Tore gehen.



Hier wird der Gast zünftig begrüßt. Lederhosen sind ja momentan sehr modern.



Aber dieser Strohherr ist nicht der einzige der einladend vor einer Türe steht. Mal ist es ein netter Teddybär,



oder einer der gar nicht kuschelig ist sondern hart und aus Eisen. Dieser Anzug wäre bei den momentanen hochsommerlichen Temperaturen sicher weniger angenehm.



Vor der nächsten Tür steht sogar ein ganzes Auto als Blickfang. Hinter dieser Hausfassade, die sich nicht besonders von den anderen unterscheidet befindet sich tatsächlich ein richtiges Weihnachtsdorf.



Wer vom Rummel in der Stadt genug hat, der geht durch dieses Tor, hinaus in den Park.


Im Barockgarten stehen ganz vornehme Herrschaften still auf ihren Sockeln. Sie stellen die vier Jahreszeiten und die vier Elemente dar.



Von hier hat man einen tollen Blick hinunter ins Taubertal.



So erklärt sich auch, warum bei Rothenburg der Zusatz "ob der Tauber" steht. Die Tauber kann man zwar auf dem Bild nicht direkt sehen aber die alte, steinerne Doppelbrücke (am rechten Bildrand) unter der sie hindurchfließt.

Wenn man nun vorstellt, dass man auf der anderen Seite vom Tal (bei der Mauer am oberen Bildrand) steht, bietet sich dieser Blick. Hier kann man auch sehen, dass unterhalb der Stadt ein Weinberg ist.



Auf Teilen der alten Stadtmauer kann man gehen und die Aussicht genießen.



Ein verträumter Winkel an der Mauer im Abendlicht.



Überall ist Fachwerk und viel Blumenschmuck zu sehen.



Wenn sich Hunger und Durst melden bieten viele schöne Gasthäuser gemütliche Sitzplätze an. Hier die "Mittelalterliche Trinkstube Zur Höll",




sogar mit Teufelchen.



Nicht nur dieses Gasthaus ist sehr schön herausgeputzt.
Überall sind diese kunstvollen Schilder zu sehen.



Diese Zusammenstellung fand ich ja besonders interessant. Metzgereischild vor der Stadtkirche St. Jakob (Bauzeit der Kirche 1311-1485).



Die letzten Sonnenstrahlen lassen die Türme der Kirche abendlich leuchten .



Nun wird es aber Zeit für den Heimweg. Zurück geht es zum Parkplatz natürlich wieder durch ein Tor.



Meine Fahrt ist ja nicht so lange, während die Touristen die hier Urlaub machen noch in den gemütlichen Biergärten sitzen und dann ihre schönen Hotels aufsuchen.



Dort haben sie es sicher etwas bequemer als dieser müde Geselle.


Montag, 19. August 2013

Der schönste Tomatensalat...

.. entsteht meiner Meinung nach aus der Tomate Sunset auch als German Gold bekannt.


Da die Früchte riesig groß werden reicht oft schon eine Tomate für einen ganzen Salat.


Sieht sie nicht appetitlich aus?


Erinnert mich an einen Pfirsich.


Angerichtet mit Zwiebeln, Basilikum, Salz, Pfeffer, Mozzarella, Olivenöl und Balsamico Essig ....




... wird eine kleine, feine Mahlzeit daraus.


Diesem für mich unbekannten Flugobjekt, das sich unter das Glasdach verirrt hat, habe ich die Freiheit geschenkt. Wer kann mir sagen um was für ein UFO es sich dabei handelt?


Ergänzung: Vielen Dank Frieda für Deine Antwort. Sie hat mir geschrieben, dass es sich bei dem UFO um einen Labkrautschwärmer handeln könnte. Eine andere Antwort war Wolfsmilchschwärmer. Die beiden sind sich recht ähnlich. So steht schon mal fest. dass es sich um einen Schwärmer handelt. Da die Schwärmer es so an sich haben in der Nacht zu schwärmen sehen wir sie so gut wie nie und deshalb kennen wir sie auch kaum. 

Dienstag, 13. August 2013

Es reicht noch nicht für eine Linsensuppe


Da ich sehr gerne ausprobiere was sich so alles anbauen lässt habe ich auch Linsen ausgesät. Die Pflänzchen sind recht gut gewachsen. Wenn die Früchte reif sind, sieht das dann so aus.


Die Linsen sind einzeln verpackt oder im Zweierpack zu haben. Nun habe ich mal die Täschchen geerntet und geöffnet. Bis da mal genug für eine Suppe zusammenkommt ist viel Geduld erforderlich.


Auf diesem Foto sind auch noch einige Blüten zu sehen. Da werde ich mal warten bis diese reif sind und dann gibt es einen Eintopf mit selbstgeernteten Linsen.





Freitag, 9. August 2013

Sauregurkenzeit



Gurken nach Spreewaldrezept  - ob das wohl gut geht?

So fing es an. 

Mal nicht nachgesehen und schon lagen solche Brocken im Gurkenbeet (auf dem Foto liegen sie aber schon in geschältem Zustand auf dem Gartentisch).

Dann habe ich gegooglet was ich denn aus denen machen könnte. So kam ich auf Gurken nach Spreewaldrezept.


Also alle acht durchschneiden, aushöhlen und kleinschneiden, mit den Gewürzen über Nacht ziehen lassen...


...in Gläser füllen...


und kochen.


Nun noch ein Foto in der alten Heimat und dann ab in den Keller.


Das war einmal der Beginn dieser großen Gurken.


Und hier wächst eine Verwandte der Gurke nämlich eine Zucchini.  


Durch die Hagelschäden im Mai und hungrigen Schnecken habe ich in diesem Jahr nur zwei Pflanzen. Das ist auch gut und ausreichend und bewahrt mich vor der sonst üblichen Zucchinischwemme.


Mit diesem Foto von dem schönen, alten Tor zum Kloster Zimmern im Ries möchte ich mich für heute von Euch verabschieden und Euch ein schönes Wochenende wünschen. 

Sonntag, 4. August 2013

Ein Sonnenhut mal nicht als Kopfbedeckung


In früheren Zeiten nutzen die Indianer in Nordamerika den Sonnenhut (Echinacea) schon als Heilpflanze. Da er das Immunsystem stärken soll, habe ich heute Blüten, Blätter und Stängel in Alkohol eingelegt. Das Schraubglas wird jetzt erst einmal mindestens vier Wochen ans Licht gestellt. Dann wird der Inhalt abgegossen und in eine dunkle Flasche gefüllt. So habe ich einen Vorrat für den Winter und kann darauf zurückgreifen wenn eine Erkältung im Anzug ist.



Überrascht haben mich heute beim morgendlichen Gartenrundgang diese beiden Kakteenblüten. Da diese Pracht sehr vergänglich ist habe ich gleich die Kamera geholt und ihre Schönheit für Euch festgehalten.



Diese hat einen Hauch Violett während die andere in reinem Weiß blüht. Ich nehme an, dass es sich hierbei um Exemplare der Familie Echinopsis handelt.




Hier blüht die Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata). Dieser wärmeliebenden Pflanze gefällt es ja bei den momentanen Temperaturen besonders gut.




Eine Rose in ihrem Bett aus Schleierkraut fand ich auch noch ein Foto wert...


...und mit dem Bild von diesem "Kuscheltier" möchte ich mich für heute von Euch verabschieden.