Mittwoch, 31. Juli 2013

Morning has broken...


...like the first morning 

Ich finde, am frühen Morgen ist der Garten besonders fotogen, einfach schön. Überall ist Licht und Farbe. Ich kann mich daran nicht satt sehen. Wenn ihr mögt, lass ich Euch daran teilhaben.




Die Insekten sind auch schon eifrig unterwegs. Hier setzt eines gerade zum Landeanflug auf ein Mädchenauge (Coreopsis) an. 



Die Palmlilie (Yucca filamentosa) steht schon im Licht während dahinter noch der Dunst der vergangenen Nacht zu sehen ist.







Rosa, Ton in Ton ist hier angesagt. Da haben sich die Blütenbälle des Lauchs und die Blüten des Seifenkrauts (Saponaria) zusammengetan.



Der Duft des Muskatellersalbeis (Salvia sclarea) strömt durch den Garten.



Praise for the sweetness of the wet garden

Das Mutterkraut (Tanacetum parthenium) ist noch feucht vom Tau




Die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) kommt wie eine Prinzessin mit einer Menge Schmuck und Tand daher.


Ein großes Gewirrknäuel bilden Spargel (Asparagus) und Gewürzfenchel (Foeniculum).




Das Oswegokraut (Monarda fistulosa) steht in voller Blüte.



Das Weidenröschen (Epilobium) ist eine ganz fragile Schönheit.


Da ist der Eibisch (Althaea officinalis) schon viel stabiler gebaut.


Ein Insekt besucht die Wegwarte (Cichorium).


Am Leinkraut (Linaria) sieht man auch noch Tautropfen. 


Mine is the sunlight 
Mine is the morning

Der Tag kann beginnen





Das passt jetzt zwar nicht so ganz dazu aber ich möchte doch noch kurz aus dem Gemüsegarten berichten. Die Bohnenernte hat begonnen. Hier die Buschbohne Sequoia.

Dienstag, 23. Juli 2013

Wo die Bohnen wohnen


Das ist der Bohnenbogen. Der steht schon einige Jahre in meinem Garten. Hier wachsen die Stangenbohnen Neckarkönigin und Lila Tilla. Sie werden als Gemüsebohnen geerntet. Da man sie sehr oft, manchmal sogar täglich ernten muss, ist der Bogen, der einen Weg überspannt, gut dazu geeignet.


Nicht ganz so bequem ist die Ernte an der "Torwand" (gebaut aus Dachlatten und Gartenzaun). Deshalb wohnen hier verschiedene Stangenbohnen die als Kernbohnen Verwendung finden. Diese werden geerntet wenn sie trocken sind. Da kann man sich dann einen Tag aussuchen an dem man leicht das Beet betreten kann.



Hier kann man sehen wie ich die Bohnen gepflanzt habe. Die Sorten verrate ich Euch wenn sie reif sind. Dann gibt es auch Fotos davon.


Das ist die neueste Bohnenbehausung. Zwei alte Gartengeräte an langen Stielen wurden mit einer Dachlatte verbunden. Acht Spiralstäbe wurden paarweise zusammengebunden, in die Erde gesteckt und an der Latte befestigt. Jeweils dazwischen wurde noch ein Draht gespannt. Hier wachsen Stangenbohnen die nicht ganz so hoch werden.


Auf diesem Foto kann man die Drähte sehen.



Die Erbsen erklimmen eine Estrichmatte die an zwei Stäben befestigt ist. Zur Stabilisierung sind diese noch mit einer Dachlatte verbunden.


Die Zuckererbsen "Sugar Bon" kann man schon ernten während sich auch immer noch Blüten öffnen.


Ist sie nicht schön in ihrem weißen Kleid.



Auch diese hübschen lila blühenden Erbsen wachsen an der Estrichmatte.


Das ist die Blüte einer Spargelerbse. Dieses Gemüse habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal angebaut und noch keine Erfahrung damit. Eines steht schon mal fest, das Klettern ist ihr zu anstrengend, die Matte wird mit Nichtbeachtung behandelt.



Auf diesem Foto, das schon einige Wochen alt ist kann man die Anpflanzung der Bohnen (auch der Buschbohnen) und der Erbsen sehen.


Nun zum Schluss noch etwas Neues. Da wieder ungeplante Tomatensorten dazukamen und deshalb der Platz in den Gewächshäusern nicht ausgereichte musste neuer Wohnraum geschaffen werden. So habe ich dieses Gerüst aus Birkenzweigen gebaut, das nun unter dem Dachvorsprung Tomaten in Töpfen, Peperonis und Chilis ein zuhause bietet. Unten habe ich Hohenloher Feuersteine aufgereiht. Sie dienen einmal als Dekoration, zum anderen sollen sie am Tag Wärme speichern und in der Nacht abgeben.


Samstag, 20. Juli 2013

Die Kräuterernte geht weiter



Diese Blüten der Stockrose (Alcea rosea) habe ich nicht gepflückt um Omas Kaffeekanne zu schmücken sondern um sie für meine Winterteemischung zu trocknen.
Eine Gartenteemischungen kann man hier sehen. Klick


Stockrosen leuchten weit sichtbar durch den Garten.


Auch die Ringelblumen (Calendula) in der alten Bunzlauer Tasse verbreiten eine fröhliche Stimmung.


Die Rosenblütenblätter werden hauptsächlich zum befüllen von Kräutersäckchen getrocknet.


Der Rosenbusch an der alten Hütte steht in voller Blüte. Dort werde ich es mir gleich im Schatten gemütlich machen nachdem ich Euch allen ein schönes Wochenende gewünscht habe.






Freitag, 12. Juli 2013

Lavendel - Traum in Lila

Der lila Lavendel ist ein Traum im wahrste Sinne des Wortes. Er beruhigt und die Träume können geträumt werden. Er verbreitet einen süßen Duft und auch die Insekten lieben ihn.


Er eignet sich auch gut zum trockenen und dekorieren (und somit zum konservieren des Sommers).


Dieser hier wird aber als Zutat zum Blütentee getrocknet.


Was davon übrigbleibt, das kommt ins Herzchen.


Das Herzchen ist übrigens genial einfach zu basteln.
Man näht dieses "Säckchen" rechts auf rechts, füllt die Blüten hinein und verschließt es mit einer Schleife.


Schnell gemacht ist auch das Lavendelzepter. Wie man das anfängt, könnt Ihr hier sehen. klick 




Momentan blüht und duftet es ja überall. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein duftes Wochenende.



Rosen und Lavendel sind ein gutes (duftes) Team.





Dienstag, 9. Juli 2013

Die Sonne im Glas


Die Sonne muss man direkt genießen, die kann man nicht in Gläser einschließen. Das Johanniskraut aber, mit seinen vielen Sonnen, habe ich in Olivenöl eingelegt. Es wird mindestens einen Monat im Licht stehen bis es dann abgeseiht wird und als Rotöl (Einreibemittel z.B. bei Verstauchungen) Verwendung findet. Schon sehr lange wird das Johanniskraut als Lichtbringer und Symbol für die Sonne verehrt.


Aus den Blüten kann auch ein feiner Tee gemacht werden. Frisch gepflückte Blüten sind natürlich sehr gut aber es besteht auch die Möglichkeit sie durch Trocknen für die graue Jahreszeit (soll die Stimmung aufhellen) haltbar zu machen.


Auch Mariendistelsamen habe ich heute geerntet. Sie werden einmal als Saatgut für das nächste Jahr aufbewahrt und auch als Tee verwendet.


Da ein wenig Deko immer Freude macht ist dieses kleine Kränzchen entstanden und hat nun seinen Platz auf dem Tisch im Garten.

 
 
Zum Schluss noch Fotos von ganz bunten Kräutergärten und alten Mauern


aufgenommen im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen bei Schwäbisch Hall.


Die alten Backhäuschen gefallen mir dort immer besonders gut.


Dieses Häuschen stammt auch aus der "guten alten Zeit". Da ist mir aber doch ein modernes mit Wasserspülung lieber.