Freitag, 24. Mai 2013

Der Wille zum Überleben und zur Heilung

Wenn man einen Schlag auf den Kopf bekommen hat, muss man schauen wie man diesen wieder nach oben bekommt. Das kann dann so aussehen.


Vor einer Woche am Mittwoch, ging bei uns ein ziemlich heftiger Hagelschauer durch (siehe vorheriger Post). Ganz langsam erholen sich die Pflanzen wieder und der Anblick des Gartens macht wieder Freude. Diese Witwenblume (Knautia) möchte ich als Beispiel für diesen Überlebenswillen und die Energie zum Weiterwachsen zeigen.

 
Die Pfingstrosen  (Paeonia) haben das Unwetter ganz gut weggesteckt und fangen nun an ihre großen Blüten zu öffnen.

Diese Schönheit ist keine Zierpflanze sondern, wer weiß es?


Richtig, es ist die Blüte vom Meerrettich (Armoracia rusticana).

Die Blätter vom Rhabarber (Rheum rhabarbarum) sehen noch schlimm aus aber nachdem er die erste Blüte verloren hatte zeigt er sich wieder ganz in weiß.


Die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) ist eine recht robuste Pflanze, die bringt so schnell nichts aus der Ruhe, bzw. hält sie davon ab sich zu verbreiten.


Von der Lupine (Lupinus) schauen wir uns doch lieber eine Nahaufnahme an, da die ganze Blüte noch sehr dünn daherkommt.

 
 




Die weiße Fläche im Hintergrund ist aber weder Schnee noch Eis sondern ein Gartenvlies. Aus Sorge vor einem Nachtfrost habe ich die Bohnen abgedeckt.
Im Gewächshaus herrscht heute Nacht Romantik pur, da brennt nämlich eine Kerze. Diese soll so viel Wärme abgeben, dass keine eisigen Temperaturen herrschen.
Drückt mir bitte die Daumen, dass alles gut geht. Nach den Hagelschäden müssen jetzt nicht auch noch Frostschäden sein.
Euch wünsche ich auch gutes Gelingen und ein schönes Wochenende.








Kommentare:

  1. Habe dir den Daumen ganz fest gedrückt, ich hoffe ihr seid auch ohne grösseren Frostschäden davongekommen. Faszinierend wie sich die Natur wieder regeneriert - das Bild mit der Witwenblume ist so treffend.
    Bessere Gartenzeiten wünscht
    Juralibelle

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  2. Das Wetter ist heuer schon ziemlich verrückt! Erst der lange Winter und jetzt die Schafskälte, oder, wer weiß, wie man den derzeitigen Zustand nennt!
    Faszinierend, wie die Pflanzen das alles wegstecken!
    Ih wünsche Dir eine gute Zeit und hoffe auch, dass uns der Frost verschont!
    Margit

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  3. Ja, der Garten sieht auch bei uns ziemlich seltsam aus. Einiges werde ich wohl noch mal säen, zB die Zucchinis, die ich ja schon draußen hatte...Naja. Irgendwas ist ja immer...

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  4. Das erste Bild ist einfach nur rührend anzusehen! LG Lotta.

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  5. Laut Wetterbericht wird der Frost uns wohl nicht erwischen, aber kalt ist es trotzdem. Vorsorglich habe ich meine Tomaten und Paprika auch dick in Vlies eingepackt - sicher ist sicher.

    lg kathrin

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  6. Ich drücke auch beide Daumen.
    Das erste Bild zeigt uns, dass man sich nicht
    unterkriegen lassen soll.
    Wunderschöne Fotos - und ich habe wieder etwas gelernt.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Irmi

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  7. Ich hoffe auch, dass diese Kälteperiode bald vorbei ist. Und die Pflanzen sich dann wieder erholen können. Deine Bilder machen Hoffnung, danke dafür.
    Als "Frostschutz" habe ich im Gewächshaus ein Wasserbecken (50 l) stehen. Das Wasser gibt Nachts an den Raum die am Tage gespeicherte Wärme ab. Es funktioniert bislang ganz gut. Meine Tomaten, Paprika und Melonen haben die leichten Bodenfröste weggesteckt.

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  8. Ein bemerkenswerter Überlebenskampf nach dem Krieg der Hagelkörner!!!!Danke für die herrlichen Bilder und ich drücke alle Daumen das die Kerze im Gewächshäuschen ausreicht!!!
    Herzlichst Flori

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  9. Huhu,

    trotz Hagelschäden, mal wieder wunderschöne Bilder :)
    Drücke die Daumen, dass der Forst fern bleibt und endlich der Sommer Einzug hält ;)

    glg Paultschi

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  10. Man sieht es immer wieder, die Natur lässt sich nicht so leicht unter kriegen. Wunderschöne Bilder hast du wieder gemacht!

    Ich wünsche dir, dass alles die momentane Kältewelle übersteht.

    Alles Liebe, Ulrike

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