Samstag, 28. Dezember 2013

Blue Hubbard groß und grau


Blue Hubbard ist kein düsteres Schloss in Schottland sondern eine Kürbissorte. 
Blue Hubbard (Cucurbita maxima) ist besonders in den USA beliebt und wird seit 1909 angebaut.


2011 hatte ich Samen gekauft. Gewachsen sind diese beiden grauen Riesen. Da ich mir nicht so recht vorstellen konnte dass diese essbar sein könnten hatte ich sie nur als Deko verwendet. Als sie nicht mehr gut waren brachte ich sie zum Kompost. Aus den Samen ist dort ein Pflänzchen gewachsen und hat mir diese drei kleinen Blue Hubbardchen beschert.


Sie sind nicht größer geworden weil die Wachstumszeit vorbei war. Nun war es spannend was man aus diesen machen könnte.


Geschält sieht er doch schon ganz appetitlich aus.


Dann die große Überraschung, innen ist er richtig kürbisgolden, keine Spur mehr von Schmuddelgrau.


Da auch der Geschmack richtig fein ist, wurde eine leckere Suppe daraus. 


Auch im Backofen als Spalten zusammen mit Kartoffeln gebacken ist er eine Köstlichkeit.

Inzwischen habe ich einen Link gefunden, wie man mit so einem grauen Riesen umgeht.
http://youtu.be/jqKiflRPxZQ

So, nun zurück zum Schloss. Obiges Foto stammt nicht aus Schottland sondern zeigt die Ruine Leofels die hoch über der Jagst zu finden ist. Da dies für mich ein sehr interessanter Ort ist, zeige ich Euch nun noch einige Bilder der Burg.


Durch den Vorhof geht es nach oben.


Das Eingangstor. Das Tor dahinter führt in den dunklen Keller.


Blick zurück durch das Tor ins Jagsttal.


Fensterverzierungen.



Südseite mit Toilette.




Mittwoch, 25. Dezember 2013

Der Barbarazweig blüht


Es heißt ja, dass es Glück bringen soll wenn der Barbarazweig an Weihnachten blüht. Auf den Bildern kann man sehen, dass er das in diesem Jahr wirklich mit Eifer tut. Mal sehen ob sich das Glück einstellt, das würde mich freuen.


Seit 1992 erstelle ich am Computer in jedem Jahr eine Weihnachtskarte mit Text und Bild. Angefangen habe ich mit ganz einfachen Grafiken und habe die Karten dann mit der Post verschickt. Seit einigen Jahren geschieht dies über das Internet und ich verwende meistens Fotos. In den Karten spiegelt sich dann oft mein momentanes Thema, was mir in dem jeweiligen Jahr wichtig war.

Mit der neuen Karte möchte ich Euch allen ruhige, besinnliche Tage voller Glück und Zufriedenheit wünschen.




Freitag, 20. Dezember 2013

Kindheitserinnerungen...


...hat dieses Karussell auf dem Weihnachtsmarkt in Ansbach in mir geweckt.


Ob ich wohl schon mal vor vielen Jahren auf diesem Pferd geritten bin?


Und mit dieser Feuerwehrautoglocke geläutet habe?


Der Betreiber meinte, das Karussell sei so ca. 60 Jahre alt. 
Ich finde es schön, dass es so etwas noch gibt, ein wenig Nostalgie, nicht immer nur neue Technik.


Allerdings denke ich, dass es bei den Kindern nicht so gut ankommt, die mögen ein modernes Fahrgeschäft doch lieber.


Vor der Kirche St. Johannis steht ein Imbissstand der diese beleuchtete, sich drehende Pyramide auf dem Dach hat.


 Auch die Kirche St. Gumbertus hat etwas Deko abbekommen.


Im Einkaufszentrum ist ein Bärenland aufgebaut (auch Nostalgie aber bestimmt keine 60 Jahre alt).




Mit dieser Aufnahme einer schönen, alten Krippe (gesehen im Schaufenster eines Antiquitätenladens in der Altstadt) möchte ich Euch allen einen frohen, geruhsamen, 4. Advent wünschen.





Samstag, 14. Dezember 2013

Kränzchen, Sterne und andere Gartendeko


Adventsdekoration aus Naturmaterial gibt Haus und Garten auch bei trübem Wetter einen heiteren Anstrich.


Schlichte Kränzchen, hier aus Waldrebe und wenig Efeu mag ich sehr gerne.


Dieser Kranz aus Birkenreisig ist mit selbstgeschnittenen Sterne aus Birkenrinde verziert. 



Hagebutten und Wacholderbeeren sorgen für etwas Farbe.


Für die drei kleinen Kränzchen habe ich roten Hartriegel und Ästchen von Heidelbeeren verwendet.


Auch dieser Kranz ist ganz einfach. Birkenreisig und Hartriegel verflochten und mit einen einzigen Birkenrindenstern verziert.


Die große Mistel (Geschenk vom Nachbarn) hat einen Ehrenplatz bekommen.



Diesen Stern aus Weide habe ich mit Efeu umschlungen.


Ein kleines Zweiglein vom Wacholder wurde hier befestigt.


Aus zwei Dreiecken aus rotem Hartriegel ist dieser Stern entstanden.


Ganzjahresdeko im Adventsmäntelchen.




So wird aus einem Herbstkranz (siehe vorheriger Post) ein Adventskranz. die Deckel der Gläser schützen die Kerzen vor Nässe und werden entfernt wenn die Lichter brennen dürfen.




Machen wir also die Tore (Stadttor in Weiltingen) weit und freuen uns auf den morgigen 3. Advent.


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Es ist noch Herbst


Der astronomische Winteranfang ist ja erst am 21. Dezember. Da in diesem Jahr der Winter dem Frühling so spät gewichen ist, werde ich den Herbst unterstützen möglichst lange golden zu sein. Auf dem Foto sieht man meinen Herbstkranz bevor er dann bald für die Adventszeit umdekoriert wird. 


Morgens ist der Kranz öfters mit einer Reifschicht bedeckt. Das steht ihm auch ganz gut.




Heute war bei uns ein recht grauer Tag. Dafür hat gestern wunderschön die Sonne geschienen. Ich lade Euch nun ein mir auf eine kleine Wanderung in der Nähe von Kirchberg/Jagst zu folgen.


Die Altstadt mit dem Schloss liegt malerisch auf dem Berg. 


Der Ockenauer Steg führt über die Jagst. Das ist eine hölzerne, überdachte, verkleidete Fußgängerbrücke auch "Arche" genannt. 


Der Steg wurde um 1800 nach mittelalterlichen Vorbildern erbaut. Die Widerlager und der Treppenaufgang sind gemauert.


Ein schmaler Fußweg führt uns durch den Wald  hoch zur Villa Schöneck die über der Jagst thront.


Hier gibt es eine Aussichtsplattform von der man weit ins Hohenloher Land sehen kann. Rechts liegt die Burg Hornberg und...


...links daneben auf dem anderen Höhenzug sieht man die Altstadt und das Schloss Kirchberg.


Wenn man sich von diesem wunderschönen Platz trennen konnte und an der Burg vorbei wieder ins Tal gewandert ist, kommt man zum Jagstwehr und...


...zur steinernen Jagstbrücke.


Obwohl es nicht gerade warm war und man sieht, dass die Bäume schon sehr kahl sind, denke ich doch, dass das ein Herbstspaziergang war und der Winter noch ein wenig warten muss.

Wenn es dann richtig kalt ist, ist der Inhalt dieser Fläschchen fertig und kann genossen werden.


Das wird feiner Schlehenlikör. Da freut sich der Flaschengeist.