Dienstag, 30. Oktober 2012

Schnee und bunte Blätter

Stimmungen beim Sonntagmorgenspaziergang.


Mir gefällt dieser Kontrast einfach so gut, dass ich Euch diese Bilder noch unbedingt zeigen möche. Ich hoffe, es wird Euch nicht zu viel.




 
 
 
 
Rote Früchte vor weißem Hintergrund, eine leuchtende Angelegenheit.
 

Berberitze (Berberis vulgaris) auch Sauerdorn genannt.



Weißdorn (Crataegus)



Der Gewöhnliche Spindelstrauch (Euonymus europaeus) wird auch Pfaffenhütchen genannt.



Natürlich waren auch Hagebutten, die Früchte der Rose, zu finden.




So war dann das Wochenende doch nicht so trüb wie gedacht. Wenn man warm angezogen ist, kann man so einem Spaziergang mit seinen Farben doch auch etwas abgewinnen.












Samstag, 27. Oktober 2012

Gespeicherte Sommerenergie und Schneegestöber


Gut, wenn man den Sommer konserviert hat.
Da strahlen sie in der Sonne, die Weißdornbeeren, eingelegt in Korn und


die Kapuzinerkresse in Weißweinessig. Die Mietze, die sich wieder einmal ins Bild geschmuggelt hatte, strahlt natürlich auch - die wusste ja auch noch nicht dass es bald recht ungemütlich wird. Die Fotos sind genau eine Woche alt.

Ja, und heute sieht die Kapuzinerkresse so aus.


Die Mariendistel hat ein Häubchen.


Eisprinzessin Cosmea und


Schneerose hatten sich den Herbst bestimmt auch anders vorgestellt.



Ist es nun wohl schon Winter?




Auch der neue Herbstkranz leuchtet nur vorsichtig unter der weißen Decke hervor.



Gut, dass ich von ihm vor einigen Tagen Fotos gemacht habe. So kann ich Euch heute einpaar Sonnenstrahlen von gestern schicken. Vielleicht tut das ein wenig gut bei diesem winterlichen Weißgrau.

 
 

So sah der Blick durchs Weidentor vor einigen Tagen aus.


Könnt Ihr den kleinen Gingkobaum hinter dem Tor sehen?
Hier eine sonnendurchflutete Nahaufnahme und



ein letztes Bild beim Sonnenuntergang.


Jetzt sind alle goldenen Blätter abgefallen - aber bald, im Frühling gibt es wieder viele neue.





Donnerstag, 25. Oktober 2012

Unterwegs zum Sammeln...

...von Material für diesen bunten Herbstkranz und von Bildern und Farben.




Ich habe gesammelt was schön herbstlich bunt und leuchtend ist. Da für die nächsten Tage graues Schmuddelwetter vorhergesagt ist, sollen diese Farben dann für gute Stimmung sorgen.

Außer dem Material habe ich aber auch noch viele Bilder "gesammelt", als Wegzehrung für den langen Winter gewissermaßen.

Eigentlich hatte ich heute gar nicht mehr mit Sonnenschein gerechnet als er plötzlich zum Fenster an meinem Arbeitsplatz hereinschaute. So arbeitete ich etwas "schneller" um dann gleich nach Feierabend los zu marschieren.



Ich konnte mich an diesen Farben einfach nicht sattsehen und versuchte sie mit der Kamera ein zu fangen.


Die waren ganz schön neugierig.


Und auch diese Kuscheltiere stellten sich zum Fototermin in Position.


Baum mit Durchblick.



Schnell bricht in diesen Tagen Ende Oktober die Dämmerung herein und es wurde Zeit für den Rückweg.















Montag, 22. Oktober 2012

Sonnenstrahlen und wallender Nebel

Momentan ist beides eng beisammen wie die Bilder von zwei Spaziergängen in den letzten Tagen zeigen.



Der Hesselberg im Sonnenschein.


Da zeigt sich der Herbst von seiner schönsten, buntesten Seite.


Alte Steintreppen führen nach oben ...

...und natürlich auch nach unten. Da wurde es ganz schon warm.


Ich mag ihn, den höchsten Berg Mittelfrankens (689 m) ...


...mit seiner tollen Heidelandschaft.


Ist das nicht ein Stück Freiheit, so in den Abend zu fliegen? Bestimmt ein erhabenes Gefühl, losgelöst von der Schwerkraft.



Nun aber zum Nebel. Diese Bilder haben ja auch einen gewissen, mystischen Reiz.



Schloss Spielberg, verzaubert wie im Märchen.



Auch die Ruine der Katharinenkapelle bei Hechlingen (Hahnenkamm/Mittelfranken) herausgelöst aus der Realität.



Die Steinerne Rinne bei Wolfsbronn, entstanden und weiter aufgebaut durch eine Kalktuffquelle. Das könnte doch ein Foto aus einem Zauberwald sein.



Die Inschrift auf dem Stein unter dem Kreuz lautet:

Lass mein Gemüt
vom Hauch deiner Ewigkeit berührt sein
damit ich das Werk der Zeit richtig tue.


Damit möchte ich allen meinen Lesern eine gute Woche wünschen.








Mittwoch, 17. Oktober 2012

Den goldenen Oktober festhalten...

...sollte man können.


Eine besondere Stimmung verbreiten diese Herbsttage wenn die Farben so intensiv leuchten wie diese letzte Rosenblüte vor den gelbgefärbten Blättern des Ginkgos.


Trotz vorangegangenen Frostnächten zeigen sich noch viele Blüten beim Blick durch den Garten.


Nach der Trockenheit im Sommer überlegt sich manche Pflanze gar nochmals neu zu blühen obwohl die Früchte schon gereift sind.
So wie diese Rose am Rosenbogen.


Auch bei der Andenbeeren sind noch diese Nachzüglerblüten neben den reifen Früchten zu sehen.


Im Gewächshaus ist es auch noch ganz bunt.

 
Und auch hier zeigt sich der Herbst mit seiner Überfülle.
 


Wünschen wir uns, dass noch viele solche goldenen Herbsttage folgen um noch Sonne tanken zu können bevor der Herbst seine andere Seite zeigt.

Friedrich Hölderlin beschreibt in diesem Gesicht auch die goldne Pracht des Herbstes.

Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.


Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen.


Die Zweig' und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.