Freitag, 28. September 2012

Die Ernte geht weiter - Paprika, Peperoni und Chili

Die müssen sich nun wirklich beeilen fertig zu reifen.
 
 
Chili Bolivian Rainbow, diese Pflanze trägt Früchte in den Farben des Regenbogens. Oben ist eine Blüte zu sehen, daraus wird eine kleine Frucht, die sich von weiß uber lila nach gelb und schließlich nach rot verfärbt.
 
 
 
Da es nun nachts manchmal schon recht kalt wird, habe ich die kleineren Pflanzen ausgegraben und ins Gewächshaus gestellt. Die anderen werden abgedckt.
 
 
 
Besonders spät sind die Früchte der Bishop Crown, auch Glockenchili genannt, gereift. Die Pflanzen sind recht groß geworden und haben viele Früchte angesetzt wovon ein großer Teil noch ziemlich grün ist.
 
 
 
Gut gereift sind die kleinen Herzpaprika. die Pflanzen sind relativ klein und tragen hübsche, knackige kleine Herzchenfrüchte.
 
Auch von der zweiten Sorte der kleinen Paprika, der Gelbe Miniglocke sind schon viele Früchte in die Küche gewandert.
 
 

Wer versteckt sich denn hier so elegant hinter den Blättern?
 
 
Das ist eine mittelgroße Paprika mit dicker, saftiger Fruchtwand. Sie heißt Klari Baby Chees.

So und zum Abschluss der kleinen Sammlung darf auch eine scharfe Peperoni nicht fehlen.
 

 

Nun wird aber geerntet. Von jeder Sorte habe ich einige reife Früchte gepflückt und auf der Schale schön für Euch angerichtet. So könnt Ihr auch die Größenverhältnisse besser erkennen.

 
 
Hier seht Ihr wem ich beim Peperonifototermin begegnet bin. Dieser kleine Kerl machte einen Höllenlärm im Gewächshaus. Er oder sie saß oben unter dem Dach und genoss die Wärme. Da war es praktisch, dass ich die Kamera gleich in der Hand hatte. Eigentlich hätte ich ja einen neuen Post mit dem Titel "Ein Pferd im Gewächshaus" machen können. Klingt doch interessant, weiß ja erst mal noch keiner, dass es sich um ein Grünes Heupferd handelt.  
 
 
Ich wünsche ich Euch ein schönes, sonniges Herbstwochenende.


 
 

Dienstag, 25. September 2012

Rothenburg in Flammen und noch mehr aus dem Mittelalter


Anlässlich der Reichstadt-Festtage gibt es ein Feuerspektakel im Taubertal. Es symbolisiert die brennende Stadt und erinnert an die Belagerung im Dreisigjährigen Krieg. Bevor das Feuerwerk beginnt hört man lauten, rollenden Kanonendonner. Das ist wirklich sehr beeindruckend.


Dieses Foto ist bei Tageslicht ungefähr von der selben Stelle aus aufgenommen. Man kann im Vordergrund die Doppelbrücke sehen die die Tauber überquert. Da dies so ein gewaltiges Bauwerk ist, könnte man meinen die Tauber ist auch ein gewaltiger Fluss. Sie entspringt aber nicht weit von hier und so ist es eher ein Flüsschen.


So und nun weiß auch jeder warum immer von Rothenburg ob der Tauber gesprochen wird. Die Stadt liegt oberhalb der Tauber.


In der Stadt wird kräftig gefeiert und es gibt jede Menge mittelalterliches Lagerleben und Markt.

 




Der historische Schäfertanz darf natürlich auch nicht fehlen.


Das Rathaus im Festgewand (auch die japanische Fahne bekam ihren Platz).


Ruhigere Winkel sind auch zu finden.


Die Nacht bricht herein.


Nun habe ich es geschafft, Euch Fotos von Rothenburg zu zeigen. Ich bin öfters danach gefragt worden wenn ich von anderen mittelalterlichen Städten hier in der Umgebung berichtet habe. Ich hoffe, Euch hat es gefallen mich auf diesem Fest zu begleiten.














Dienstag, 11. September 2012

Bohnen auf dem Catwalk - wer ist die Schönste im Gartenreich

Das sind meine Kernbohnen des Sommers 2012. Wenn man sie näher betrachtet könnte einem in den Sinn kommen, dass sie richtige kleine Edelsteine sind. Vom Künstler Natur geschaffen.



Die Vorstellung geht los.

Die Größte darf beginnen. Das sind Käferbohnen. Ich habe sie im letzten Sommer auf dem Markt in Bamberg gekauft. Die Gärtnerin hat mir dann auch gleich ein typisches Gericht aus Oberfranken "Bohnakern mit Rauchfleisch" empfohlen (wenn Ihr das so bei Google eingebt, erscheint das Rezept).



Nun ist die Kleinste an der Reihe. Das ist die Amish Gnuddel Bean auch Mayflower genannt. Es heißt, sie wurde 1620 mit der Mayflower nach Amerika gebracht. Das ist schon lange her. Nun ist sie seit diesem Jahr im Gartenreich.



Das ist Cranberry Flieder, sie hat eine intensive graue und violette Musterung.



Coco Bicolour hat hübsche weiße Kerne mit hell und dunkelbrauner Maserung.



Die Monstranzbohnen sehen aus wie wenn jemand eine Monstranz oder einen Engel aufgemalt hätte. Sie werden auch zur Fertigung von Rosenkränzen verwendet.

 
 
So, wer ist nun die schönste im Gartenreich?
 
Außer Konkurrenz nehmen der Vollständigkeit halber auch meine beiden Bohnensorten die als Schoten geerntet und gekocht werden, teil. Deren Kerne sind nicht so attraktiv. Man sieht sie ja auch normalerweise nicht da man die Schoten schon aufgegessen hat bevor sie reif sind.
 
 
Da ist einmal Lila Tilla. Die Schote ist lila, die Kerne sind nur ganz zart gesprenkelt.
 

Die andere ist Neckargold. Die Schote ist leuchtend gelb, die Kerne weiß.


 
 
Wenn die alle geerntet und verarbeitet sind, werde ich Euch erzählen wie sie geschmeckt haben.
Bis dahin liebe Grüße aus dem Gartenreich.
 
 
 
 
 

Freitag, 7. September 2012

Barocke Pflanzenpracht in Franken


 

Mögt Ihr mir heute durch ein ganz vornehmes Gartenreich, den Hofgarten in Ansbach folgen?
Das farbigste Bild gibt der in Anlehnung an barocke Musterbücher gepflanzte Garten direkt vor der Orangerie ab.






Im Sommer stehen viele Kübelpflanzen wie Palmen und Zitronenbäumchen vor der Orangerie.


Die Orangerie wurde von 1726 bis 1728 nach französischen Vorbildern erbaut.


Wie lange das wohl dauert, bis die alle im Herbst unter Dach und im Frühling wieder in der Sonne stehen?



Durch diesen lichtdurchfluteten Hain mit symetrisch angeordneten Bäumen, geht es weiter zu einem für mich sehr interessanten Teil des Hofgartens.



Ist ja klar, hier im Kräutergarten der zum 500. Geburtstag von Leonhart Fuchs im Jahr 2001 angelegt wurde, könnte ich Stunden verbringen.

Vielfältig gestalteten Buchs gibt es hier und sogar Goldfische.


Ein Rosengarten darf auch nicht fehlen...



...und ganz toll fand ich diese blühende Agave.


Die Messlatte ist bei einer Höhe von 5 Metern angestückelt.


Hiervon sollte man aber besser die Finger lassen.




Oh schon so spät, da wird es Zeit für einen kleinen Stadtbummel.


Stille Beobachter schauen, dass alles in Ordnung ist.





Mit dem kleinen Markgraf möchte ich mich für heute verabschieden und Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende wünschen.