Freitag, 31. August 2012

Sonnenschein trotz Regenwetter

Heute ist es ja recht grau draußen und so werde ich einige Sonnen hier auf meinem Blog für Euch scheinen lassen. In diesem Jahr sind nämlich die Sonnenblumen richtig gut gediehen und strahlen in verschiedenen Farben durch den Garten.
 
Der lateinische Name der Sonnenblume Helianthus setzt sich aus den griechischen Worten helios (Sonne) und anthos (Blume) zusammen.
 
Kräftig und leuchtend mit bunten Blättern mit Farbverlauf ragt diese in den Himmel.




Weniger Farben aber viel Masse hat dieses Exemplar. 
 



Dunkle Mitte und hellgelbe Blütenblätter, das ergibt auch einen interessanten Kontrast.




Das hier ist die Höchste. Sie streckt ihre dicken Blütenköpfe weit nach oben in die Luft.




Bei dieser geht der Trend eher nach unten, dafür hat sie die meisten Blüten.





Die Sonnenblume
möchte dich begrüßen
dieweil sie sich so gern zur Sonne wendet.
Nur steht zur Zeit
sie noch zurückgewiesen;
doch du erscheinst
und sie ist gleich vollendet

Johann Wolfgang von Goethe
 
 
Da wollen wir mal hoffen, dass sie bald wieder erscheint, die Sonne und der Wetterbericht nicht recht hat.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, lasst es Euch gut gehen.











 

Dienstag, 28. August 2012

Wasser so weit das Auge reicht

Der Urlaub dauerte zwar nur eine Woche (länger mag ich das Gartenreich nicht alleine lassen) aber ich habe die Zeit an der Ostsee sehr genossen.




Jede Minute habe ich ausgekostet und Wasser, Sonne, Wind, Sand und Steine mit allen Sinnen aufgenommen.

Tolle Steine gibt es dort und da ich sie nicht alle mitnehmen konnte habe ich sie fotografiert.




Fähren, die zwischen Dänemark und der Insel Fehmarn pendeln.





 
 
Pfahlbesetzung -
 

Kormorane und Möwen lassen sich den Wind um den Schnabel wehen.



Diese wolligen Gesellen haben es sich am Deich gemütlich gemacht.
 
 
 
 
Wem es bei den Vögeln und Schafen zu ruhig ist und wer mehr Geselligkeit sucht, dem gefällt es bestimmt hier gut.


An der Strandpromenade und an der Seebrücke in Grömitz ist immer etwas los.




Kleine Häuser (Hexenhäuschen im KräuterPark Stolpe),


große Häuser (Schloss Eutin),


Kirchen (Kloster Cismar),


überall gibt es Backsteinbauten.

 
 
 
Jemand hatte am Strand eine Spirale gelegt. Das war natürlich ein toller Fund für mich und ich habe mich gleich auf den Weg zur Mitte gemacht.



 


Das hat doch was, so eine Meerspirale, vielen Dank an die Erbauer.


Ich möchte mich mit diesen Abendbildern für heute von Euch verabschieden. Ich würde mich freuen, wenn ich Euch etwas von meiner Begeisterung für diese Meerlandschaft weitergeben konnte.















Dienstag, 14. August 2012

Reife Tomaten und eine Abkühlung

Erntezeit bei den Tomaten bedeutet eine bunte Vielfalt im Korb.




Zuerst die Dickste. Die Sorte heißt German Gold. Sie ist meine Sonnenuntergangstomate weil sie einen tollen Farbverlauf von Gelb nach Rot hat. An der Staude hängen noch größere Früchte, so dass man leicht mit einer Tomate einen leckeren Salat für die ganze Familie machen kann. Diese Art ist dieses Jahr neu im Gartenreich.




Viele Jahre schon gibt es bei mir diese Schwarze Kugel, eine dunkle Fleischtomate die weich und süß ist und sich auch gut zu Salat eignet.



Die dritte im Bunde der Fleischtomaten ist das bekannte Ochsenherz, eine alte Sorte.


So und nun zu den Kleinen.
Da ist einmal meine absolute Lieblingssorte, die rote Datteltomate. Sie ist knackig und extrasüß. Da bin ich immer am Naschen wenn ich eine Gartenrunde drehe.




Nett und süß sind auch diese kleinen gelben Birnchen. Die Pflanze bildet große Blütenquirle und nachher hängen da überall diese Früchtchen.




Ganz lecker sind die kleinen lila Trauben. Sie sind kugelrund und haben eine besonders dunkle Farbe.




Nun kommen wir zur süßen Murmel. Davon bin ich aber nicht so überzeugt da die Früchtchen beim pflücken aufplatzen (siehe im Bild oben links) und ganz so süß wie der Name verspricht sind sie auch nicht. Diese werden im nächsten Jahr nicht wieder angebaut.




Auch nicht mehr angebaut wird die Russische Reisetomate. Ihr Aussehen ist zwar sehr interessant ich finde aber den Geschmack eher langweilig.




Etwas Besonderes ist auch Zebrino eine Tomate mit roten und grünen Steifen. Die Früchte sind von mittlerer Größe und haben ein festes Fruchtfleisch.




Neu ausprobiert habe ich den Anbau dieser Wildtomate. Sie ist angeblich sehr resistent gegen Braunfäule und braucht deshalb keine Überdachung. Auch muss sie nicht ausgegeizt werden. So ist ein riesiger Busch gewachsen, den ich mit vier Spiralstäben abgestützt habe. Die Früchte sind klein und süß.




Der Vitaminbedarf für die nächsten Wochen scheint ja erst einmal gesichert zu sein. Die grüne Dekoration sind Tomatenblätter und verschiedene Arten Basilikum.




So und nun die versprochene Abkühlung.




Würde Euch jetzt eine Wasserfalldusche gefallen?







Die gibt es leider nicht in meinem Gartenreich. Dazu muss man nach Bad Urach auf die Schwäbische Alb fahren.

Dort fand ich auch diesen C- Falter mit dem ich mich für heute von Euch verabschieden möchte. Könnt Ihr das C auf dem Flügel erkennen?




























Donnerstag, 9. August 2012

Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt

Die Tradition der Kräuterbuschen reicht weit zurück. Was als heidnischer Brauch begann wurde später unter den Segen Marias gestellt wurden. Er ist ein uraltes Heilmittel aus der Natur, zur Erhaltung der Gesundheit. Die Pflanzen des Kräuterbuschen sollten die Menschen und deren Vieh gesund durch den langen Winter bringen und sie vor Schaden jeglicher Art bewahren. Die Kräuter wurden zur Zubereitung von Tees genutzt oder zum Räuchern in den Rauhnächten.




Sie bestehen aus verschiedenen Kräutern, Getreidearten und dekorativen Pflanzen. Dabei orientierte sich die Anzahl der verschiedenen Pfanzen an heiligen Zahlen.

7 (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage)
9 (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit)
12 (Zahl der Apostel, Stämme Israels)
14 (Zahl der Nothelfer)
24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten, zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament)
72 (sechsmal zwölf, Zahl der Jünger Jesu)
99 (dreiunddreißig-mal drei, drei als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit)





Ich habe mich für 24 verschiedene Kräuter entschieden. Ich ging halt mal so eine Runde durch den Garten und pflückte hier und da eine Pflanze. Als ich sie zählte waren es 23. So suchte ich noch eine aus und hatte 24. 72 oder gar 99 waren mir für den Anfang doch etwas zu viele.




Hier kann man alle 24 Kräuter sehen.
Im einzelnen fand ich in meinem Garten:

Königskerze
Johanniskraut
Wermut
Beifuß
Rainfarn
Schafgarbe
Eisenkraut

Thymian
Eibisch
Wiesenknopf
Bohnenkraut
Lavendel
Estragon
Zitronenmelisse
Minze
Anisysop
Kampfer-Eberraute
Oregano
Alant
Oswegokraut
Ysop
Odermennig
Baldrian
Kamille





Die Königskerze kommt in die Mitte und die anderen Pflanzen werden darum herum drapiert. Ich habe dann mit einem Bindfaden aus Baumwolle (wegen dem Räuchern) alles fest zusammen gebunden und zum Trocknen aufgehängt.




Als ich damit fertig war, machte ich noch einen kleinen Abendspaziergang und konnte ein schönes Wolkenspiel vor der untergehenden Sonne betrachten.



Bei diesem Anblick dachte ich an das Abendlied von Hoffmann von Fallersleben (1798 -1874).

Abend wird es wieder,
Über Wald und Feld
Säuselt Frieden nieder
Und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
Sich am Felsen dort,
Und er braust und fließet
Immer, immer fort.

Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
Keine Glocke klinget
Ihm ein Rastlied zu.


So in deinem Streben
Bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
Wahre Abendruh.




Damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende mit viel Freude und auch Abendruh.