Mittwoch, 28. März 2012

Küchenschellenblüte am Kargstein



Sie sind einfach fotogen und ich kann mich an ihnen nicht sattsehen. Der botanische Gattungsname der Küchenschellen (Pulsatilla)  leitet sich aus dem lateinischen pulsare für läuten, schlagen ab und bezieht sich auf die glockenförmigen Blüten. Gut, dass sie nicht zu laut geläutet haben, sonst hätte der Kargstein gebebt.




Besonders im Gegenlicht kann man gut ihre feinen Strukturen und ihre zarte Behaarung sehen.







Da fühlen sie sich wohl, ganz hoch oben auf dem kargen Trockenrasen.




Das ist der Blick vom Kargstein zum Ipf.




Der Ipf von der anderen Seite, von der Sechta aus gesehen.




Wer hat denn da genagt???




Diese Spur stammt auch von ihm. Er steigt nachts hier aus dem Wasser heraus und geht zum nahen Acker zum Naschen.




Wer es noch nicht erraten hat, diese Dachziegel sind nach ihm benannt, d.h. nach einem markannten Körperteil von ihm.














Freitag, 23. März 2012

Es regt sich was...

...dem Frühling auf der Spur.

Ja was ist denn das?











 
Die Frösche waren schon sehr fleißig, es ist eben Frühling.




Die ersten Schlüsselblumen sind nun auch bei uns zu sehen.




Der Rhabarber explodiert.




Ist sie nicht fotogen, die Küchenschelle im abendlichen Gegenlicht?





Ja und da habe ich meinen Augen nicht getraut - tatsächlich sind schon drei Köpfe vom Grünspargel zu sehen. Da muss ich mich ja richtig beeilen, dass ich den vom letzten Jahr aus der Gefriertruhe hole und schnell aufesse.




Mit Frühlingssonnenuntergangsbildern vom heutigen Abendspaziergang möchte ich mich nun verabschieden und Euch allen ein strahlendes Wochenende mit Wärme und Glück wünschen.









Der Abend

Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
wunderbar mit allen Bäumen,
was dem Herzen kaum bewusst,
alte Zeiten, linde Trauer,
und es schweifen leise Schauer
wetterleuchtend durch die Brust.

Joseph von Eichendorff












Dienstag, 20. März 2012

Peperoniwälder



Gut stehen sie da, Peperoni und Co. Dieses Jahr habe ich folgende Sorten ausgesät:
Mini Bell Red         
Mini Bell Yellow 
Bolivian Rainbow
Bishops Crown
und große rote Peperoni.

Ich werde Euch weiterhin über Wachsen und Gedeihen auf dem Laufenden halten. Besonders interessant wird es ja erst wenn die Blüten und dann Früchte zu sehen sind.



Das ist eine kleine Artischocke. Von den Pflanzen von letzten Jahr ist leider noch nichts zu sehen. Hoffentlich sind sie nicht erfroren als es so starken Frost gab.




Die Tomaten habe ich erst vor Kurzem gesät. Sie torkeln noch recht planlos in der Saatschale herum.




Auf dem Bild kann man gut die Namenstecker erkennen, die ich aus dem Deckel eines Joghurts geschnitten habe. Ich habe die bewährten Sorten vom letzten Jahr ausgesät. Hier kann man sie in voller Schönheit sehen klick. Neu dazugekommen ist die Russische Reisetomate.

So, jetzt brauche ich nur noch einen schönen, warmen Sommer und dann kann geerntet werden. Aber mal schön langsam, freuen wir uns zuerst einmal am Frühling der ja heute begonnen hat.

Mit diesen Bildern aus dem Märzenbecherwald im Tal der Brettach wünsche ich Euch viel Freude an dieser schönen Jahreszeit.




















Freitag, 16. März 2012

Meister Adebar und die lila Wiese

Nein, das wird kein Märchen aber beide Worte lassen Frühlingsstimmung aufkommen. Viele Vögel sind schon aus dem Süden zurück und die Störche sind sehr geschäftig auf ihren Horsten.








Ja, gaaanz da oben sind die beiden und schauen weit über die Landschaft, vielleicht bis zur lila Wiese. Wahrscheinlich sind sie nur an Fröschen interessiert und übersehen die vielen Krokusse.





Eine ganze Wiese voll mit lila Krokussen leuchten im abendlichen Gegenlicht. Das ist kein angelegter Park sondern eine landwirtschaftlich genutzte Wiese in der Nähe von Dinkelsbühl.





Fotogen sind sie mit ihren zarten Farben.






Die Sonne sinkt tiefer, Zeit sich von der Krokuswiese zu verabschieden um noch einpaar ruhige Minuten am Weiher zu genießen.







Frühlingsahnung


Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter -
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.
Unterm Monde silberweiß,
zwischen Wipfeln schwarz und kraus
flügelt eine Fledermaus
ihren ersten Kreis...
Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Christian Morgenstern (1871-1914)


Ja, überwunden ist der Winter. die kalten und grauen Tage sind vorbei. Die Sonnenstrahlen locken uns wieder mit ihrer Wärme hinaus in die Natur.

Ich wünsche Euch ein schönes, sonniges Wochenende mit viel Freude am Frühling.










Freitag, 9. März 2012

Frühling in der Suppenschüssel









Aber der Frühling ist nicht nur in der Suppenschüssel, auch im Garten strecken die Frühblüher nun ihre bunten Blüten in die noch recht kühle Luft.




Die Glöckchen läuten den Frühling ein.

Der Märzenbecher (Leucojum vernum) auch Frühlings-Knotenblume genannt.




Die Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) sind nun nicht mehr zu übersehen.






Die Krokusse (Crocus) setzen Leuchtpunkte.







Die Winterlinge (Eranthis), ein Hahnenfußgewächs, locken schon die Insekten an.








Wer hat da wohl so großen Hunger gehabt?



Die vielleicht?





Also, diese hier bestimmt nicht. Die Mietze liegt nur faul in der Sonne.




Ich wünsche Euch allen, ein schönes, sonniges Frühlingswochenende.

Falls das Wetter uns nicht freundlich gesinnt ist, nehmt Euch einfach eine Suppenschüssel....