Samstag, 25. Februar 2012

Frühlingsboten



Diese Tulpen, Primeln und Narzissen blühen zwar im Garten aber heute nur zum Fototermin. Sie sind hier nicht gewachsen sondern stammen aus dem Gartenmarkt. Bis die Frühblüher wieder überall im Garten für Buntheit sorgen wird es noch ein Weilchen dauern.

Die Mietze, die hier gerade die Abendsonne genießt, wollte unbedingt mit auf das Bild. Ein wenig mehr lächeln wäre aber schon nett von ihr gewesen.



Den  Topf mit den Tulpen habe ich auf die alte Porzellanplatte gestellt und mit einem Kränzchen aus Birkenästchen, Steinen und Buchs dekoriert.









Diese Narzisse, "Bridal Crown" duftet sehr intensiv und verbreitet richtig gute Frühlingsstimmung (eignet sich hervorragend als Fröhlichmacher an grauen Vorfrühlingstagen).




Auch die Primel scheint zu rufen: "Jetzt kommt bald der Frühling".






Der Frühling ist die schönste Zeit
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.

Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

Annette von Droste-Hülshoff
(1797-1848)


Ein wenig müssen wir halt uns halt noch gedulden bis alles grünt und blüht.
In diesem Sinne, wünsche ich Euch einen wunderschönen Sonntag, genießt ihn, es ist der letzte in diesem Februar.


Dienstag, 21. Februar 2012

Abendstimmung auf der Wacholderheide

Endlich ist das Licht soweit zurückgekehrt, dass es wieder möglich ist, den Tag, nach der Arbeit, mit einem Abendspaziergang ausklingen zu lassen. Heute war ein besonders schöner Sonnenuntergang, den ich Euch nicht vorenthalten will. Die Luft hatte etwas von Frühling und sogar Vögel waren zu hören.




Das ist fast schon unwirklich.




Himmel und Erde gehen ineinander über.




Noch einige wenige Schneereste sind vom Winter übrig geblieben.




Die untergehende Sonne taucht die Wacholderheide in ein rötliches Licht, das von weit her zu kommen scheint.




Eine kleine Eisfläche reflektiert die letzten Sonnenstrahlen.




Kahle Äste zerteilen den farbigen Himmel.





Langsam senkt sich die Dunkelheit herab. Im Hintergrund ist schon die Straßenbeleuchtung zu erkennen. Ein sonniger Vorfrühlingstag geht zu Ende.

Ich wünsche euch viel Freude an der erwachenden Natur.

Frühling ist wie ein Versprechen, dass das Leben wieder neu beginnt.











Mittwoch, 15. Februar 2012

Das Ende aller Eislichter?

Man kann es fast nicht glauben, dass nach diesen frostigen Temperaturen so schnell Tauwetter eingesetzt hat. Das bedeutet das Ende von Eislichtern, Schneemännern und Co. Vorläufig jedenfalls, man weiß ja nie was das Wetter noch so für uns bereithält.




Erst einmal war schneeräumen angesagt. Dabei habe ich aber auch mal ein Päuschen gemacht und im verschneiten Garten nach Motiven gesucht. Schneebilder sind ja in diesem Winter eine Rarität.


Das sind die Reste von den Jakobsleitern. 




Die Mariendistel hat den Frost nicht überstanden. Die Blüte die vorher aufrecht stand hängt nun geknickt nach unten.




Auch der Rainfarn hat auch schon bessere Tage gesehen.




Die Fetthenne ist trotz allem noch dekorativ.




Auch die Buchskugeln sehen mit den weißen Wintermützen ganz gut aus.




Die Tontöpfe warten auf den Frühling.




Die Gartendeko schaut unter der Schneedecke hervor.








Das war mal wieder ein kleiner Rundgang durch mein Gartenreich. Hier gab es im Winter nicht viel Neues, so sind  einige Posts draußen in der Natur oder auch in Städten und bei Veranstaltungen entstanden. Es hat mich gefreut, dass Euch das auch interessiert hat und ich bedanke mich für die netten Kommentare. Besonders begrüßen möchte ich meine neuen Leser. Es macht viel Spaß, die Eindrücke mit Euch zu teilen und Euch auch in der kalten Jahreszeit Fotos auf Euren Monitor zu schicken. Trotzdem kann ich es schon fast nicht mehr erwarten wieder die bunten Bilder des Frühlings hier hochzuladen.















Montag, 13. Februar 2012

Feiern auf zwei schwäbischen Marktplätzen

Am Wochenende gab es auf den Marktplätzen von Schwäbisch Hall und Schwäbisch Gmünd Faschingsfeiern. Die Veranstaltungen waren aber total unterschiedlich. Das einzige was gleich war, war das sonnige aber sehr kalte Wetter. Es gab Eisfinger beim fotografieren, kalte Füße und rote Ohren.



Wie das Bild schon verrät, in Schwäbisch Hall war am Sonntag "Hallia Venezia" angesagt. Eine vornehme Gesellschaft streift schweigend durch die Gassen, über den Marktplatz und präsentiert sich auf der Treppe zu St. Michael.



Da trifft man Schönheiten wie diese,


sehr elegante Damen





oder auch Persönlichkeiten denen man lieber nicht im Weg steht.




Er hat sogar sein Pferd mitgebracht.



Die beiden spielen alte Musik auf der Flöte


und sie steht auf der anderen Seite der Brücke, die über den vereisten Kocher führt und hört zu.


Insgesamt eine sehr bunte Veranstaltung in der Menschen Freude daran haben, sich in ihren, in vielen Arbeitsstunden fantasievoll gestalteten Kostümen, zu präsentieren. Ruhig geht es zu, es tönt nur alte Musik aus den Lautsprechern, zu der sich die Maskenträger langsam und lautlos bewegen (sie dürfen nicht sprechen). 



Wer mehr Stimmung sucht, sollte sich auf dem anderen Marktplatz, nämlich in Schwäbisch Gmünd, einfinden.
Hier ist das Gegenteil von leise, schräge Töne sind überall zu hören und mithüpfen beugt kalten Füßen vor. Das Guggenmusikertreffen ist in vollem Gange.



So ein Instrument macht schon einen ganz gewaltigen Sound und



die erst, die kann man wirklich nicht überhören.




Wenn die mal loslegen, da bebt der Marktplatz.



Diese kamen von besonders weit her - aus England.



Könige und Monster ganz privat und ins Gespräch vertieft.



Spaß hat es gemacht,
die Guggenmusiker schaffen es einfach so richtig ausgelassene Stimmung zu verbreiten.





















Donnerstag, 9. Februar 2012

Keine Frühlingstemperaturen in Aussicht

Eigentlich würde ich jetzt lieber die ersten Frühblüher fotografieren aber da man halt nehmen muss was es gerade gibt, habe ich nochmals kalte Hände bekommen weil ich wieder Eisbilder gemacht habe. Diesmal von der Wörnitz im fränkischen Dinkelsbühl.




Für das Wassergeflügel heißt es zusammenrücken denn das einzige offene Wasser gibt es hier am Wehr.



Das große Gebäude im Hintergrund ist die Stadtmühle. Das Wehr am Mühlkanal sieht so aus.



Die Türme der Altstadt verstecken sich in eisigem Dunst.




Wenn man den Blick in die andere Richtung wendet, sieht es viel freundlicher aus. Hier scheint die Sonne auf das Münster St. Georg und die Stadtmauer.




Auf dem Rothenburger Weiher herrscht reges Treiben. Er ist so gut zugefroren, dass er sich zum Schlittschuhlaufen eignet. Das Gebäude im Hintergrund ist das Rothenburger Tor.








Dem Dinkelbauern scheint die Kälte wenig auszumachen. Er steht wie immer auf seinem Podest und hält die Ähren fest.




In Dinkelsbühl muss keiner frieren, da gibt es viele Möglichkeiten sich mit einem guten Kaffee aufwärmen.

Z.B. hier




und auch da sieht es lecker aus,




hier gibt es bestimmt auch Kaffee oder vielleicht doch eher Fisch im Hirsch?




Die Zeit ist schon weit fortgeschritten, jetzt sollte an den Heinweg gedacht werden. Vielleicht hat Euch mein kleiner Rundgang durch Dinkelsbühl gefallen.




"Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur....

Man kann ja nicht nur schöne Stunden erleben aber es liegt an uns, hauptsächlich die schönen Stunden im Gedächtnis zu halten.




Mit dieser strahlenden Sonne wünsche ich Euch ein ebenso strahlendes Wochenende.