Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die Krippe von Hohenberg




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In der Jakobuskirche auf dem Hohenberg gibt es eine ganz besondere Krippe. In dieser Kirche sind überall Spuren des Künstlerpfarrers Sieger Köder zu finden. Seine Werke drücken menschliche Hoffnungen, Freuden aber auch Leiden und Nöte aus. So erzählt jede Krippenfigur ihre eigene Geschichte. Wie dieser Hirte der am Feuer sitzt und seinen Kopf abstützt.



Oder dieser, der sein Schäfchen ganz fest hält.




Im Zentrum der Darstellung ist natürlich das Geschehen im Stall.






Aber das ist nicht alles.
Ausgehend von Adam und Eva werden bedeutende Momente der alttestamentlichen Überlieferung gezeigt wie
 Noah mit der Taube,



oder König David. 



Die Figuren sind voll Symbolkraft für das ganz andere, das unser eigentliches Leben ausmacht.

Das wird wohl hier sehr deutlich.



Jakobuskirche Hohenberg


Die Sonne hat ihren tiefsten Stand durchlaufen, die dunklen Tage werden nun langsam wieder heller.
Wir können wieder "Lichtwärts leben".




Mittwoch, 28. Dezember 2011

Bloggeburtstag

Nun gehöre ich schon seit einem ganzen Jahre zur Bloggergemeinde. Angefangen hat es, dass ich im Weihnachtsurlaub mal so im Internet gestöbert habe und dabei auf schöne, informative Blogs gestoßen bin. Das fand ich gleich mal total interessant und da ich gerne aktiv bei Dingen dabei bin dachte ich mir, dass ich das ja auch mal ausprobieren könnte. Damals hätte ich nicht gedacht, dass nach einem Jahr, der Zähler bei knapp 2000 Aufrufen steht und dass sich 37 Leser angemeldet haben. 49 Posts sind es gesamt und ich starte nun ins neue Bloggerjahr und möchte meinen Lesern und Freunden wieder Neues aus dem Gartenreich und meinen Streifzügen durch die Natur (und auch mal Kultur) bieten. Gerne habe ich Eure tollen Blogs verfolgt (ich habe immer alles gelesen auch wenn mir oft die Zeit zum kommentieren gefehlt hat). 
Dabei entdeckte ich viel Interessantes und konnte einiges Neue dazulernen. Besonders gefreut habe ich mich natürlich über Eure netten Kommentare, die mich immer wieder zum weiter machen ermutigt haben.
Liebe Grüße an alle, die hier lesen und Danke, dass Ihr mich in diesem Jahr begleitet habt.
In einigen Tagen fängt ja nun auch das neue Kalenderjahr an. Da möchte ich Euch allen viel Glück, Freude und Weiterentwicklung wünschen. Bleibt gesund und lasst es Euch gut gehen. 

Also, machen wir uns auf den Weg.





Das unruhige Herz ist die Wurzel der Pilgerschaft
Im Menschen lebt die Sehnsucht,
die ihn hinaustreibt aus dem Einerlei des Alltags
und aus der Enge seiner gewohnten Umgebung.
Immer lockt ihn das Andere, das Fremde.
Doch alles Neue, dass er unterwegs sieht und erlebt,
kann ihn niemals ganz erfüllen. Seine Sehnsucht ist größer.
Im Grunde seines Herzens sucht er ruhelos den ganz Anderen,
und alle Wege, zu denen der Mensch aufbricht, zeigen ihm an,
dass sein ganzes Leben ein Weg ist, ein Pilgerweg zu Gott.

                                                                                                       (nach Augustinus)

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten



Lasst uns die ruhigen Tage genießen.

Die Adventszeit war schön aber es gab doch immer wieder viel zu tun und jetzt soll wieder etwas Besinnlichkeit einkehren.

In diese Sinne wünsche ich allen meinen Lesern frohe und gesegnete Feiertage.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wichtelwerkstatt im Hauseingang



So sieht es zur Zeit in meinem Hauseingang aus.


Fleißige Wichtel machen die Pakete für den Weihnachtsmann fertig.





Manchmal machen sie auch Pause und trinken Kaffee.




Hier werden die Pakete auf den Schlitten geladen.





Die Rentiere sind schon ganz unruhig, wann geht endlich auf die Reise zu den Kindern?








Nun ist es ganz dunkel geworden und die Wichtelei kann richtig losgehen.







Jetzt ist er da, der erste Schnee - und gleich in so einer Menge.



Alles versinkt unter der weißen Decke.



Ich wünsche allen meinen Lesern und Freunden ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest.








Donnerstag, 15. Dezember 2011

Immer ein Lichtlein mehr

 

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius (1740-1815)




Wie Matthias Claudius in seinem Gedicht sagt, begleitet uns das Licht der Kerzen durch die dunklen Stunden der Adventszeit. Eine nach der anderen wird entzündet bis nun am Sonntag alle vier Kerzen brennen. Jetzt strahlt der Adventskranz hell und wir wissen, Weihnachten ist nicht mehr weit.




Auf dem nächsten Foto leuchten die Kerzen nicht denn es entstand bei Tageslicht damit man mehr Details erkennen kann.
Ich habe den Adventskranz bewusst schlicht gehalten. Eine Efeuranke und Douglasien-zweige, die einen feinen Duft verströmen bilden den eigentlichen Kranz. Geschmückt ist er mit vier lilabunten Teelichthaltern und alten, silbernen Glaskugeln. Diese Kugeln sind mir besonders wertvoll, hingen sie doch in meiner Kindheit jedes Jahr am Christbaum.
  


Ein weiterer Schmuck ist ein kleiner, weißer Weihnachtskaktus (Schlumbergera) der für Lebendigkeit steht. 




Vom Duft der Douglasien kommen wir nun zum Plätzchenduft.
Für Leute, die noch (oder wieder) Platz in den Gebäckdosen haben, hier das Rezept der Mandelplätzchen. 


Man nehme:

500g Mehl
3 Eier
100g Margarine
350g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g Mandeln gehackt
100g Mandel gehobelt
100g Mandeln gemalen
abgeriebene Schale von 1 Zitrone

Aus dem Teig drei Rollen mit ca. 2-3cm Durchmesser formen und bei 175 Grad (150 Grad Umluft) 15-20 Minuten vorbacken. Dann von den Rollen ca. 1cm dicke Scheiben abschneiden, flach auf das Blech legen und nochmals 15-20 Minuten fertig backen.



Ich wünsche Euch allen einen schönen, geruhsamen 4. Advent.

Nächste Woche zeige ich Euch die Wichtelwerkstatt die gerade meinen Hauseingang schmückt.













Dienstag, 13. Dezember 2011

Ein Kränzchen...


...für die nette Kollegin als kleine Überraschung.




Das Grundgerüst ist aus Birkenzweigen gebunden darüber kommen Douglasienzweige und eine Efeuranke. Als Schmuck habe ich kleine goldene Kugeln, Zapfen von Kiefer und Mammutbaum, Mehlbeeren, Eicheln und Peperoni aufgeklebt. Etwas goldenes Lametta dazwischen gesponnen und schon ist der Kranz fertig. Die Douglasienzweige strömen einen würzigen Duft aus, so dass das ganze Zimmer nach Wald riecht. Weil ich Weihnachtssterne gerne mag und finde, dass sie mit ihrer roten Farbe Fröhlichkeit verbreiten, habe ich eine Pflanze in eine Tonschale getan und das Kränzchen darauf gelegt.



Dieses Kränzchen, das ähnlich aufgebaut ist, soll auch verschenkt werden. Hier habe ich noch zusätzlich Samenstände vom Mohn und ein Holzstück aufgeklebt.





Jetzt möchte ich meine Leser ins adventlich geschmückte Dinkelsbühl entführen und an der Stimmung dieser gemütlichen, mittelalterlichen Stadt teilhaben lassen. Vielleicht könnt Ihr sogar die Gerüche des Weihnachtsmarktes wahrnehmen.











Ob da wohl gleich der Nikolaus aussteigt?







Freitag, 9. Dezember 2011

Gartenkranz zum 3. Advent




Das Grundgerüst von meinem Gartenkranz besteht aus Waldreben, die Mehlbeeren, die Hopfenblüten und die Efeuranken sorgen für die bunten Farbtupfer. Die Gläser (die werden gebraucht, dass der Wind die Kerzen nicht ausbläst) sind mit Birkenzweigen befestigt.




Da steht er nun und bringt etwas Leben und Farbe in den stillen Garten.





Der dritte Adventssonntag soll an Johannes den Täufer, als Vorläufer Jesu Christi, erinnern.




Zum A d v e n t

Bleib einmal stehn und haste nicht
und schau das kleine stille Licht.

Hab einmal Zeit für dich allein
zum reinen Unbekümmert sein.

Lass deine Sinne einmal ruhn
und hab den Mut zum gar nichts tun.

Lass diese wilde Welt sich drehn
und hab das HERZ, sie nicht zu sehn.

Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist von aller Hast getrennt,
du auf dem Weg hin zum A d v e n t.

(Autor unbekannt)