Montag, 31. Oktober 2011

Die bunten Buchenwälder der Schwäbischen Alb

An einem sonnigen Spätherbsttag so wie am gestrigen Sonntag ist es ein tolles Erlebnis durch die Buchenwälder der Schwäbischen Alb zu streifen. Ich möchte Euch gerne mit einigen Fotos an der Wanderung teilhaben lassen.

Zuerst der Aufstieg unter goldenen Blätterdächern zum http://www.aalbaeumle.de/.



Jetzt kommt der Turm in Sichtweite.



Ganz schön hoch und durchsichtig und kein Aufzug - soll man es wirklich wagen?




Das ist die Belohnung für den Aufstieg.




Bunte Baumwipfel so weit das Auge reicht und die Dächer der Stadt Aalen.




Die andere Richtung, gegen die Sonne.




Nach ausgiebiger Fernsicht geht es zum Abstieg - nichts für schwache Nerven.




Die Wanderung führt am Kuckuckstein vorbei...




...zum Volkmarsberg.




Da gibt es auch einen Aussichtsturm den man besteigen kann. Einer am Tag ist aber genug und deshalb ist erst einmal Erbseneintopf vor der Hütte angesagt.




Ein sonniger Heidehügel mit bunten Buchen und Eichen, Wacholderbüschen und Silberdisteln lädt zum Verweilen ein.






Es fällt richtig schwer, sich von diesem schönen Platz zu verabschieden aber der Rückweg muss angetreten werden.

Im Wolfertstal spürt man schon ganz deutlich, dass der Abend naht.





















Freitag, 28. Oktober 2011

Überall Herbstdeko

Wo man hinschaut, bunte Herbstkränze und Gestecke.
So habe ich mich also auch einmal mit einem Beerenkränzchen versucht.



Ganz einfach für Anfänger. Birkenreisig zu einem Kranz gebunden, mit dem trockenen Kraut der Ballonrebe umwickelt und mit verschiedenen Beeren und Hagebutten besteckt.




Es ist doch gut, wenn es so möglich ist, die Farben des Herbstes länger zu behalten und sich daran zu erfreuen



Um auch an anderer Stelle im Garten noch etwas Farbe zu haben und die grauen Pflanzringe der Nachbarn zu überdecken entstand dieses Geflecht. Alle Zutaten (Haselnusszweige, Hopfen, Fuchsschwänze und Waldrebe) waren eigentlich schon auf dem Weg zum Kompost. Jetzt können sie aber nochmals etwas bunte Stimmung verbreiten.




Ich wünsche Euche allen ein schönes Wochenende und einen besinnlichen Feiertag an Allerheiligen.






Herbstgedicht

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke




Dienstag, 25. Oktober 2011

Eisblumen

Nein, nicht die, die habe ich am Abend, vor dem großen Frost, ins Haus gerettet.



So sahen die anderen Cosmeen dann am nächsten Morgen aus...



...und so die Malven.



Die Ringelblumen leuchten noch ein letztes Mal in der Sonne.
Das sind die Abschiedsbilder von der warmen Jahreszeit. Was im Frühling gesät, im Sommer gewachsen, im Herbst gereift ist, wird nun seine Pracht einstellen. Die Natur zieht sich zur Ruhe zurück bevor dann im nächsten Frühling wieder alles mit Macht hervorbricht.



Vanilleeis mit heißen Himbeeren? Nein eher eisige Himbeeren.



Dieser arme Kerl, der bei der Tobinamburblüte Schutz sucht ist wirklich nicht zu beneiden.



Ja, jetzt wird es im Garten langsam ungemütlich. Wer soweit fertig mit den Arbeiten ist, kann es sich im Haus gemütlich machen und sich an den letzten geretteten Blüten freuen.


So wünsche ich Euch allen einen gemütlichen Spätherbst oder besser Vorwinter.





Donnerstag, 20. Oktober 2011

Abschied von der warmen, hellen Jahreszeit

In diesem Jahr war der Oktober ja so richtig golden, fast schon sommerlich. Nun heißt es aber doch Abschied von wärmenden Sonnenstrahlen und hellen Tagen und Abenden zu nehmen. Allerheiligen steht vor der Tür und auch die Feste in anderer Kulturkreise, Halloween oder Samhain. Das Licht zieht sich zurück, wird weniger bis zur Wintersonnwende (21./22. Dezember) um dann bis zum Lichtmesstag und Imbolg (2. Februar), wieder mehr Helligkeit zu schenken.
So lasst uns jetzt noch so viel Sonnenlicht wie möglich einfangen damit die dunkele Zeit möglichst kurz erscheint.



Die letzten Blütenköpfe von der Mexikanische Sonnenblume (Tithonia rotundifolia) dürfen nun noch einige Tage im Zimmer leuchten. Als Kontrast dienen Frauenmantelblüten (Alchemilla)  und eine unreife Andenbeere (Physalis).

Kakteen und Agaven sind ins Haus geräumt, nur die winterharten Sukkulenten sind noch zwischen den Steinen. Die Knollen der Rote Bete sind nun auch geerntet und liegen dick und prall in der Sonne bevor sie im Keller eingelagert werden. Die Mietze darf auch nicht fehlen und genießt es, sich das Fell wärmen zu lassen.




Eigentlich habe ich ja schon genug Blüten im Gegenlicht fotografiert und hier im Blog gezeigt aber dieses letzte Bild der Cosmea das heute entstanden ist, muss einfach noch sein.




Ebenso die Rose die noch am Rosenbogen blüht während ihre Vorgängerinnen schon längst zu Hagebutten geworden sind.




Auch dieses Herz ist heute entstanden.






Ich habe es aus Zweigen vom Haselnussstrauch, Hopfen und Fetthenne gebunden. Draht war nicht nötig da die Hopfenranken alles gut zusammenhalten.


Nun wünsche ich Euch fürs Wochenende und auch danach nochmals viele Sonnenstrahlen und goldenes Herbstlicht.












Donnerstag, 6. Oktober 2011

Rätsel - Goldene Herbstlichter

Als ich heute vor der angekündigten Nass- und Kaltfront (die kam bei uns so um ca. 19 Uhr an) nochmals ausgiebig im Garten war, ist mir aufgefallen, dass es noch sehr viele goldene Blüten gibt. Da einige Korbblütler dabei sind, die einander ähneln, kam ich auf die Idee, ein Rätsel für meine Leser daraus zu machen. Nun wollen wir mal sehen wer sich gut auskennt oder Glück beim raten hat.

Also es geht los:

Die Nummer 1, sie ist dem Himmel nah.




Nummer 2 hat sehr feine Strahlen.




Die Blütenblätter der Nummer 3 eignen sich gut für: "Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich..."



Die Nummer 4, ja wie heißt sie denn?



Nummer 5 ist nicht schwer zu erraten.



Nummer 6 hat ganz kleine Körbchen.



Nummer 7 ist nicht mehr ganz taufrisch aber eben auch ein gelber Korbblütler.



Die Nummer 8 ist über und über voll von vielen ganz winzigen Körbchen.



Die Nummer 9 hat auch kleine Körbchen und ist sehr aromatisch.



Zum Schluss noch die Nummer 10.





Also, das sind nun 10 Fotos von goldenen Korbblütlern. Die eine oder andere Blüte habt Ihr bestimmt schon erkannt. Um es einfacher zu machen hier nun die Namen - aber nicht in der Reihenfolge, das wäre dann doch zu easy.


a) Sonnenblume (Helianthus)
b) Ringelblume (Calendula officinalis)
c) Zimmer-Estragon (Tagetes lucida)
d) Topinambur (Helianthus tuberosus)
e) Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium)
f) Goldrute (Solidago)
g) Alant (Inula helenium)
h) Rainfarn (Tanacetum vulgare
i) Färberkamille (Anthemis tinctoria)
j) Tagetes


Nun bin ich aber gespannt, wer das Rätsel löst.
Bei dem Schmuddelwetter, bei dem man ja nicht in den Garten kann, ist es doch eine ganz gute Sache sich mit goldenen Blüten zu beschäftigen.














Samstag, 1. Oktober 2011

Leuchtender Altweibersommer

Eigentlich wäre es nun an der Zeit Herbstbilder zu zeigen. Da aber alles noch so schön bunt strahlt gibt es eben Spätsommerfotos.

In einem ehemaligen Klosterhofgut, in dem nun eine Hofgemeinschaft wohnt und wirtschaftet, wurde ein Erntefest gefeiert.
Dort gibt es dieses alte Tor, das zu diesem Anlass eine besondere Dekoration bekam. Die gefiel mir so gut, dass ich Euch nun auch daran teilhaben lassen möchte.




Nun aber zu dem Leuchten, das ich heute Abend in meinen Garten eingefangen habe.


Cosmea (Cosmos bipinnatus)



Malve (Malva sylvestris) mit Biene




Eibisch (Althaea officinalis)



Samenstand der Strohblume



und die Artischocken (Cynara cardunculus), leuchteten in derart kräftigen Farbtönen dass sie unbedingt fotografiert werden mussten. 




Auch die Ernte der Peperoni und der Bohnen wurde von der Abendsonne beschienen.




Dieses Jahr war wettertechnisch schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich an einem 1. Oktober noch mit Gießkannen durch den Garten marschiert bin.
Ich freue mich jedenfalls ganz besonders über diesen tollen Herbst. Jetzt heißt es, so lange die wärmenden Sonnenstrahlen tanken wie es möglich ist um den Winter dadurch zu verkürzen. Diese Bilder werden dann helfen das Schmuddelwetter besser zu ertragen.

Lassen wir also im November diese Rosen nochmals für uns leuchten.