Freitag, 12. August 2011

Rapunzel, Rapunzel...

...lass dein Haar herunter!



So könnte der Turm ausgesehen haben in dem Rapunzel eingesperrt war.

Aber warum hieß das schöne Mädchen Rapunzel?
In einem Abschnitt im Märchen heißt es: .....die Mutter konnte einen prächtigen Garten sehen, der voll der schönsten Blumen und Kräuter stand; er war aber von einer hohen Mauer umgeben, und niemand wagte hineinzugehen, weil er einer Zauberin gehörte, die grosse Macht hatte und von aller Welt gefürchtet ward. Eines Tages stand die Frau am Fenster und sah in den Garten hinab, da erblickte sie ein Beet, das mit den schönsten Rapunzeln bepflanzt war; und sie sahen so frisch und grün aus, dass sie lüstern ward und das grösste Verlangen empfand, von den Rapunzeln zu essen.......
Wie tragisch es weitergeht wisst ihr ja bestimmt und kann bei den Gebrüdern Grimm nachgelesen werden.




Das ist es, das echte Rapunzel (Campanulus rapunculus), nicht der Feldsalat der auch Rapunzel genannt wird. Da nur zwei Pflanzen aufgegangen sind, habe ich sie nicht verspeist sondern erfreue mich an ihrer Schönheit. So kann ich nicht sagen ob der Geschmack wirklich so besonders ist, dass das Wagnis über die Mauer in den Garten der Zauberin zu klettern, eingegangen werden sollte. Verwendet wird die Wurzel, die fleischig verdickt ist. Sie kann als Wurzelgemüse zubereitet werden, rohe Wurzelscheiben und Rosettenblätter auch als Salat. Wenn ich mal mehrere Pflanzen habe werde ich es ausprobieren.

Es gibt aber noch mehr Blüten die schön anzusehen sind.

Wie gefällt Euch die Mexikanische Sonnenblume (Tithonia rotundifolia)?


Sie leuchtet mit ihren orangen Blüten durch den Garten.
Die gelbe Sonnenblume (Helianthus) sorgt auch an regnerischen Tagen (davon haben wir ja zur Zeit genügend) für Sonnenschein.




Auch die Zinnien (Zinnia elegans) geben ihr Bestes.



Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) wuchert über den Weg ...



...und die Strohblumen (Helichrysum) sammeln Farben an denen wir uns auch noch im Winter erfreuen können wenn wir sie verarbeiten.




Ich würde mich freuen, wenn ich Euch mit den Bildern einwenig Licht und Farbe vermitteln kann wenn mal wieder dunkle Wolken am Himmel hängen.









Kommentare:

  1. MarieSophie,
    wunderschöne Blüten. Ich habe nicht gewusst, dass man Rapunzelwurzeln essen kann.Wieder etwas gelernt.
    Einen guten Start ins Wochenende wünscht Dir
    Irmi

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  2. Hallo MarieSophie,

    das war mal eine Klasse Idee, um die Rapunzel vorzustellen! Ich hätte ja dann mein Haar herunterlassen können.

    Ganz schön viel Farbe bei dir im Gärtle!

    Lieben Gruß zum Sonntag, Brigitte

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  3. Wunderschöne Blüten.
    Ich liebe Zinnien, hab sie dieses Jahr aber nicht ausgesät, oder auch die Strohblumen, die ich früher jedes Jahr im Garten hatte. Sie haben auch so tolle, leuchtende Farben.
    Sag mal, stimmt das mit Rapunzel? Ihc kann das ja kaum glauben als alte Märchenvorleserin. Die Blüte ist ja wunderschön und interessant, dass sie eine verspeisbare Wurzel hat.Hast du sie selbst ausgesät?
    LG Heidi

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  4. Ja, ich habe die Rapunzel selbst ausgesät. Gegessen habe ich sie aber noch nicht da ich ja nur zwei Pflanzen habe. Ich habe noch mehrere essbare Pflanzen gesät, wie die Gemüsemalve und die Haferwurz, die ich auch unbedingt mal probieren möchte. Das kostet aber doch ein wenig Überwindung.

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  5. Hallo Marie Sophie,
    In deinem Garten wäre die Mutter ganz sicher satt geworden - sie hätte sich nicht nur auf eine Blume beschränken müssen ...
    Man kann sich aber nicht satt SEHEN - all die herrlich bunte Blumenpracht ...
    LG majorahn

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  6. Nie wiedziałam , ze korzenie rapunzel są jadalne. Dzięki za doszkolenie. Słonecznik meksykański jest śliczny, a tak w ogóle to: słoneczniki to słoneczka , gdy jest brzydka pogoda. Pozdrawiam ciepło

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