Freitag, 8. Juli 2016

Teeerntezeit


Jetzt ist es Zeit die Teekräuter zu ernten und zu trocknen. So kann die Wärme, Kraft und Buntheit des Sommers mit in die kältere Jahreszeit genommen werden.




Schafgarbe (Achillea) und Ringelblume (Calendula).





Wilde Malve (Malva sylvestris) und Quendel (Thymus serphyllum).





Holunder (Sambucus) und Rosenblüten.





Mutterkraut (Tanacetum parthenium) , Lavendel (Lavandula), Zitronenmelisse (Melissa) und Muskatellersalbei (Salvia sclarea).





Pfefferminze (Mentha x piperita), Johanniskraut (Hypericum perforatum) und Apfelminze (Mentha rotundifloia).


Wenn alles gut trocken ist, werden die Kräuter in Gläser gepackt und dunkel aufbewahrt. Im Winter ergeben sie dann je nach Lust und Bedürfnis tolle Teemischungen.






Jetzt im Sommer kommen die Kräuter jeden Tag frisch aus dem Garten direkt in die Kanne. Toll ist es zu beobachten wie das heiße Wasser die Farbe aus den Blüten zieht und sich in einen aromatischen, wohlschmeckenden Tee verwandelt.


Donnerstag, 31. Dezember 2015

Neue Kräfte nach der Erkältung


Der Schlehe (Prunus spinosa) sagt man nach, dass sie neue Energie nach einer Krankheit bringt. 



Da es in diesem Jahr bei uns sehr viele Schlehen gibt bin ich nach dem Frost losgezogen und habe welche gepflückt um Saft daraus zu machen. 



Die Schlehe gehört zu der Familie der  Rosengewächse. Sie ist reich an Vitamin C, enthält Gerb- und Bitterstoffe und Flavonoide. Die Kerne enthalten giftige Blausäure so dass diese nicht verwendet werden dürfen.



Gewonnen habe ich den Saft mit einer ganz einfachen Methode. Kochendes Wasser wird über die gewaschenen Früchte gegossen. Dann wird das Ganz 24 Stunden abgedeckt stehen gelassen. Am nächsten Tag den Saft absieben, aufkochen und wieder über die Früchte gießen. Das wiederholt man ca. 5 Tage lang. Der Saft wird dabei immer dunkler und intensiver. 



Die Flasche habe ich in den Kühlschrank gestellt und den Saft dann verdünnt mit warmem Wasser getrunken. Wer es süßer mag kann auch mit anderem Saft z.B. Apfelsaft mischen oder mit Honig süßen. Auch gewürzt mit etwas Zimt gibt einen guten Geschmack.




Jetzt hat das Jahr 2015 nur noch wenige Stunden und ich möchte mich für heute mit diesem Bild verabschieden. 








Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frühling an Weihnachten


Weihnachten 2015 bei frühlingshaften Temperaturen. grünen Wiesen und hier und da sogar blühende Pflanzen. Das "besondere" Wetter in diesem Jahr stellte uns Gartenliebhaber immer wieder vor extra Herausforderungen.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes, besinnliches und vor allem friedliches Weihnachtsfest.


Freitag, 11. Dezember 2015

Winterliche Wunderwelt im Kräutergarten


Reif, Sonne und Kräuter, eine wunderbare Kombination.
Oben ist der Fruchtstand der Engelwurz (Angelica) zu sehen.



Königskerze (Verbascum).
Wenn man im Herbst nicht alles ordentlich zurückschneidet sondern den Insekten und Vögeln etwas stehen lässt wird man im Winter mit solchen Kunstwerken belohnt. 



Färberwau (reseda luteola)
Die Farbigkeit der warmen Jahreszeiten ist vorbei. Da der Blick nun dadurch nicht mehr abgelenkt ist, kommt der Formenreichtum der einzelnen Pflanzen viel besser zur Geltung.



Fenchel (Foeniculum)
Die schräg einfallenden Sonnenstrahlen ergeben eine ganz besondere Stimmung.



Cardy (Cynara)



Zwiebel (Allium)



Bohnenkraut (Satureja)



Herbstaster



Etagenzwiebel



Russel-Brandkraut (Phlomis russeliana)



Muskatellersalbei (Salvia sclarea)



Mutterkraut (Tanacetum parthenium)



Schopfsalbei (Salvia viridis)



Sonnenhut (Echinacea)



Diptam (Dictamnus)



Agastache



Stockrose (Alcea rosea)





Goldgarbe (Achillea filipendulina)



Monarda



Kanadische Goldrute (Solidago canadensis)

Ja und das ist die letzte Rose für dieses Jahr.




Sie hat sich wacker gehalten. Aus ihr ist nun eine Adventsrose geworden.

Damit möchte ich allen meinen Lesern einen ruhigen, besinnlichen, 3. Advent wünschen.


Mittwoch, 25. November 2015

Winterruhe ist eingekehrt



Ein schwieriges Gartenjahr geht zu Ende. Es war geprägt von endlos scheinender Trockenheit. Die Ernte ist in meinem Gartenreich sehr schmal ausgefallen. Da ich keinen Brunnen habe und Trinkwasser nicht im Garten vergießen möchte war Wasser sparen angesagt. So sind alle Pflanzen viel kleiner geblieben und haben weniger Früchte getragen. 

Grüne Gemüsebohnen habe ich am Sommeranfang von den frühen Buschbohnen Early Warwick noch geerntet bevor die Trockenheit kaum mehr Wachstum zuließ.



Von den späteren Sorten waren nur einige Kerne, die wieder zur Aussaat bestimmt sind, zu ernten.

Neu habe ich in diesem Jahr die Stangenbohne Coco de Boheme und



die Buschbohne Kaiser Friedrich angebaut.

Kohlgemüse und Salate waren auch rar und ich erlebte zum ersten Mal, dass es keine Zuccinischwemme gab. 



Einige schöne Gurken, wie hier die Indische Gurke, sind gewachsen. 



Dieser Muskatellerkürbis ist leider nicht richtig reif geworden. 

Die Tomaten und Paprika sind sehr schön geworden was ich hier klick und da klick schon gezeigt habe.

Damit die Tomatenpflanzen noch mehr Energie aus dem Boden aufnehmen können setze ich sie waagerecht ein. Der ursprüngliche Wurzelstock, links im Bild mit schwarzer Erde, wird so eingesetzt, dass der Stängel auch in die Erde kommt und Wurzeln bilden kann. Nur die Spitze der kleinen Pflanze schaut heraus und wächst dann nach oben. Diese Art zu pflanzen macht ein wenig mehr Mühe aber ich denke, dass sie mit kräftigerem Wuchs belohnt wird. 



Jetzt geht es auch mit Adventsdeko los. Diese beiden Gestecke aus Naturmaterialien und Zementsternen habe ich noch vor dem Wintereinbruch gefertigt und verschenkt.




Ja, nun bedeckt der Winter die Kräuter und Stauden und es ist Ruhe im Garten eingekehrt.

Ich wünsche allen meinen Lesern eine ruhige Adventszeit.

Samstag, 7. November 2015

Letzte Gartenfreuden im Herbst


Endlich sind nun auch diese Früchtchen reif geworden. 



Die Glockenchili glänzt feuerwehrrot in der Sonne. Die Pflanze ist sehr groß geworden und war übersät von vielen kleinen grünen Glöckchen. Gut, dass das Wetter momentan noch so mild ist, so wurden doch noch einige Früchte im Folienhaus reif. 



 Aber seht nur, es gibt noch mehr das in den herbstlichen Sonnenstrahlen bunt leuchtet.



Der Schopfsalbei (Salvia viridis) zeigt sich auch noch in seiner ganzen Schönheit. 







Die Herbstastern erfreuen mit ihren Blüten.



Dieses Foto der Cosmea ist von letzter Woche. Inzwischen hat ein Nachfrost ihr doch sehr zugesetzt.

Zum Schluss habe ich hier noch einige Abendstimmungen, im milden Herbstlich kurz bevor die Sonne unterging, für Euch.



Die Samenstände der Cardy und



des Fenchels sehen doch sehr dekorativ aus. 



Wir in Süddeutschland können momentan ein wirklich sonniges, mildes Herbstwetter genießen. 

Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen Sonntag.